
Microsoft schraubt mal wieder an der Optik des hauseigenen Browsers. Wer aktuell in den Canary- oder Dev-Builds von Edge unterwegs ist, dürfte laut Bericht gegebenenfalls über eine überarbeitete Benutzeroberfläche stolpern. Die Redmonder orientieren sich dabei in den neuesten Testversionen offenbar stark an der Designsprache der Copilot-App. Das frische Design macht sich durch deutlich rundere Ecken sowie angepasste Farben und Schriftarten bemerkbar, die man so schon vom KI-Assistenten kennt. Und nein, aus meiner Sicht macht das den Browser keinesfalls besser, Microsoft hat irgendwie zu viel Copilot und anderen Krempel ungelogen jede Ecke gepresst – macht wirklich keinen Spaß mehr.

Die Änderungen betreffen dabei diverse Bereiche des Browsers. Das neue Erscheinungsbild zieht sich von der „Neuer Tab“-Seite über die Kontextmenüs bis hin zu den Einstellungen. Interessant ist hierbei, dass diese optische Anpassung wohl unabhängig davon greift, ob der Nutzer den Copilot-Modus überhaupt aktiviert hat. Ist dieser deaktiviert, weicht die KI-Anzeige auf der Startseite zwar den üblichen MSN-Nachrichten und der Bing-Suche, der grundlegende, an die Copilot-App angelehnte Look bleibt aber bestehen. Damit entfernt sich Microsoft in gewisser Hinsicht vom bisherigen Fluent Design, das eigentlich Windows 11 prägt, und wagt ein Experiment, das die Konsistenz zwischen Betriebssystem und Browser etwas aufweicht.
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4 days ago
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