
Meta mistet im eigenen Haus aus und macht gleich drei VR-Studios dicht. Betroffen sind Armature, Sanzaru sowie Twisted Pixel. Wer die Namen nicht direkt zuordnen kann: Von denen stammten durchaus bekannte Umsetzungen wie Resident Evil 4 für die Quest, Asgard’s Wrath und das erst im November veröffentlichte Marvel’s Deadpool VR. Bestätigungen dazu gab es teils direkt von Mitarbeitern über soziale Netzwerke. Auch bei der Fitness-App Supernatural zieht man den Stecker, zumindest was die Entwicklung angeht. Auf Facebook hieß es, dass ab sofort keine neuen Inhalte oder Funktionen mehr kommen. Die App bleibt für Nutzer zwar aktiv, wird aber faktisch eingefroren.
Ein Sprecher bestätigte die Maßnahmen und verwies auf eine strategische Verschiebung. Gelder sollen vom Metaverse-Bereich hin zu Wearables umgeleitet werden, um dort das Wachstum in diesem Jahr zu stützen. Das passt zur aktuellen Lage, da seit der Quest 3S aus dem Jahr 2024 keine neue Hardware kam und auch geplante Headsets von Partnern wie Asus oder Lenovo pausiert wurden. Intern wird zwar kommuniziert, dass man sich nicht komplett von Videospielen verabschiedet, sondern den Fokus auf Drittentwickler legt, doch das Signal durch die Schließung interner Teams ist eindeutig.
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