Meta plant ein kostenpflichtiges KI-Agenten-Produkt namens "Hatch", das bis zu 200 Dollar pro Monat kosten könnte. Hatch soll eine nutzerfreundliche Version des Open-Source-Tools OpenClaw werden und Aufgaben wie das Erstellen von Software-Tools, Terminplanung und E-Mail-Versand übernehmen. Nutzer beschreiben in einfacher Sprache, was sie benötigen, und Hatch baut daraus ein funktionierendes Werkzeug. Microsoft mit Scout und Google mit Gemini Spark haben zuletzt ähnliche Agenten-Systeme vorgestellt.
Laut internen Dokumenten soll es eine kostenlose Version und ein Abo "Hatch Plus" mit fünf- bis zehnfach höheren Nutzungslimits geben. Damit konkurriert Meta direkt mit OpenAI und Anthropic, die ebenfalls 100 bis 200 Dollar monatlich für ihre teuersten Abos verlangen. Ein breiterer US-Launch ist für Juli geplant.
Hatch soll auch Metas geplante KI-Hardware antreiben, darunter neue Smart Glasses mit "Supersensing"-Funktion und ein KI-Pendant, das ab Frühjahr 2027 intern getestet werden soll. CEO Mark Zuckerberg sieht KI-Agenten als Weg, neue Einnahmequellen neben dem Werbegeschäft zu erschließen. Das ist auch nötig, um Metas massive Investitionen in KI-Infrastruktur zu refinanzieren, die bereits Entlassungen zur Folge hatten.
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