"Chat ist tot": OpenAI will ChatGPT vom Chatbot zum persönlichen Agenten machen

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"Chat ist tot", sagte ein leitender OpenAI-Mitarbeiter laut Financial Times. Die Zukunft liege nicht in Chatbots, die Fragen beantworten, sondern in Agenten, die eigenständig Aufgaben erledigen. OpenAI plant deshalb den größten Umbau von ChatGPT seit dessen Start 2022. Der Chatbot soll zu einer "Superapp" werden, die Coding-Tools, KI-Agenten und Anwendungen externer Partner wie Canva und Booking.com vereint. Die Informationen stammen von mehr als einem Dutzend aktueller und ehemaliger Mitarbeitender. OpenAI hat bereits offiziell bestätigt, an einer "Super App" zu arbeiten.

Produktchef Thibault Sottiaux sagte der FT: "Was wir entwickeln, ist ein persönlicher Agent, der in der Lage ist, dir bei allem in deinem Leben zu helfen, ob privat oder beruflich." In den kommenden Wochen will OpenAI die Oberfläche von ChatGPT auf der Webseite und in den Apps umgestalten. Neue Funktionen sollen Nutzer gezielt zu Coding-Tools, Bildgenerierung und Partner-Apps leiten. Langfristig sollen diese Hinweise wieder verschwinden, weil die Modelle dann selbst erkennen sollen, was Nutzer vorhaben. ChatGPT, Codex und weitere Produktteams wurden bereits unter Sottiaux zusammengelegt.

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