macOS 26 Tahoe: Apple räumt mit hartnäckigen Hintergrundprozessen auf

6 months ago 7

Apple nimmt sich in der kommenden Version von macOS eines Problems an, das viele Nutzer schon lange stört: Hintergrundprozesse, die auch nach dem Schließen einer Anwendung munter weiterlaufen. Mit macOS 26 Tahoe führt man eine neue Funktion ein, die solche Prozesse aufspürt und den Nutzer darüber informiert.

Die Neuerung baut auf den Sicherheitsfunktionen auf, die bereits mit macOS 13 Ventura eingeführt wurden. Damals ging es hauptsächlich darum, die Installation unbekannter Prozesse zu kontrollieren. Das System informierte Nutzer über Agenten, Daemons und andere Hilfsprogramme, die sich zusammen mit Drittanbieter-Apps installierten.

Der neue Ansatz in Tahoe geht noch einen Schritt weiter. Apples Datenschutzingenieur Joey Tyson macht die Position des Unternehmens deutlich: Wenn ein Nutzer eine App schließt, sollten auch alle zugehörigen Prozesse beendet werden. Das System erkennt künftig automatisch, wenn Prozesse via Fork, Exec oder POSIX-Spawn im Hintergrund weiterlaufen.

Konkret bedeutet das: Schließt man eine App, prüft macOS, ob noch Prozesse aktiv sind. Ist dies der Fall, erscheint eine Benachrichtigung mit dem Hinweis, dass die App nicht wie vorgesehen beendet wurde. Der Nutzer hat dann die Wahl: Er kann den Prozess einmalig oder dauerhaft zulassen oder sofort beenden.

Für Entwickler bedeutet diese Änderung mehr Transparenz, aber auch neue Herausforderungen. Sie müssen ihre Apps anpassen, damit wichtige Hintergrundfunktionen wie automatische Updates oder Dateisynchronisation nicht ungewollt beendet werden. Die neue Funktion wird Teil von macOS 26 Tahoe sein, dessen Veröffentlichung für den Herbst 2025 geplant ist.

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