
LG stellte mit dem P-pod 1.0 eine neue Konzeptplattform für Autos vor. Der Name setzt sich aus Prototype und Pod zusammen und dient als Testumgebung für Technologien, die später in Serienfahrzeugen landen könnten. Dabei sollen verschiedene Systeme wie das Display, die Konnektivität und die Fahrerassistenzsysteme in einer Einheit verschmelzen.

Im Fokus steht die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Kameras und Sensoren erkennen, wer im Auto sitzt, und passen Voreinstellungen an. Ein Monitor im Hochformat richtet sich flexibel aus, während eine Sprachsteuerung dank KI auch komplexere Konversationen ermöglichen soll. Das System greift dabei auf Kalenderdaten zurück und kann bei besonderen Anlässen wie Geburtstagen die Beleuchtung oder Musikstimmung im Innenraum automatisch anpassen.

Auch die Mitfahrer werden bedacht. Ein Monitoringsystem erkennt die Bedürfnisse der Passagiere und bietet individuelles Entertainment wie Streaming oder Spiele an, statt auf allen Bildschirmen dasselbe anzuzeigen. Großes Bullshit-Beispiel: Wer sich unterwegs nicht auf ein Ziel einigen kann, nutzt eine Abstimmungsfunktion auf den Displays, um gemeinsam ein Restaurant auszuwählen.

Zudem soll die Grenze zwischen Zuhause und Auto weiter verschwimmen. Über das System lassen sich Smart-Home-Geräte wie Saugroboter oder Lichter steuern, und Kameras daheim können von unterwegs überprüft werden. Wer im Wohnzimmer Musik hört oder ein Video schaut, soll dies im Auto an genau der gleichen Stelle fortsetzen können. LG fasst das unter dem Begriff Living Space on Wheels zusammen und will mit dem Konzept zeigen, wie sich Mobilität in den Alltag integriert.
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2 weeks ago
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