LG Magnit: Micro LED fürs Heimkino erreicht Privatkunden

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LG hatte seine Micro-LED-TVs der neuesten Generation, die Magnit mit aktiver Matrix, schon vor einigen Monaten für den südkoreanischen Markt vorgestellt. Inzwischen hat der Hersteller bestätigt, dass die Luxus-TVs auch in den USA für Privatkunden auf den Markt kommen werden. Zudem wird man sie im Rahmen der CES 2026 im Januar in Las Vegas erneut im Gepäck haben.

Auch ein Launch in Europa ist sicherlich möglich. Als kleiner Hintergrund: Micro LED steht, im Gegensatz zu Mini LED, das nur eine bestimmte Form der LCD-Hintergrundbeleuchtung darstellt, für eine eigenständige Display-Technologie. Micro LED vereint im Grunde die Vorteile von LCDs und OLEDs. So kommen selbstleuchtende Pixel zum Einsatz, wodurch die Bildschirme perfekte Kontrast- und Schwarzwerte bieten. Gleichzeitig werden sie aber sehr hell und kranken nicht an Burn-In. Die neuen Magnit-Exemplare von LG erreichen dabei 136 Zoll Diagonale, lösen mit 4K auf und unterstützen neben HDR10 auch Dolby Vision.

Auch Dolby Atmos für 3D-Sound ist vorhanden. Den Ton könnt ihr per HDMI mit eARC weiterreichen, jedoch ist auch ein 4.2-Audiosystem mit 100 Watt verbaut. Als Chip dient hier der Alpha 9 der sechsten Generation. Da LG auch für den Micro-LED-TV auf webOS setzt, könnt ihr auf Streaming-Apps wie Netflix und Co. ganz ohne Zuspieler zurückgreifen. Dazu gesellen sich Funktionen wie die FAST-Plattform der LG Channels oder die LG Gallery+.

Neu ist bei dieser Generation die sogenannte „Active Matrix“. Die erlaubt es laut LG, dass tatsächlich jeder Pixel individuell gesteuert wird. Viele Konkurrenzmodelle setzten laut dem Anbieter noch auf eine passive Matrix, wodurch nur Pixel-Reihen bzw. -Spalten ansteuerbar sind. Auch hebt man seine besonders effiziente Entspieglung und die native Bildwiederholrate von 144 Hz hervor. Dass Miracast und Apple AirPlay 2 fürs Casting zur Verfügung stehen, gehört schon fast zum guten Ton.

LG verschweigt jedoch den Preis für seine neuen Magnit-TVs mit Micro LED. Hier gilt wohl: Wenn ihr nach dem Preis fragen müsst, könnt ihr euch das Produkt sowieso nicht leisten. Denn es ist mit einer Summe weit jenseits der 100.000 Euro zu rechnen. Zielgruppe der Luxus-Fernseher sind deswegen auch nicht nur Privatkunden, sondern weiterhin auch der B2B-Bereich.

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