Lenovo und Motorola haben im Rahmen der CES 2026 Qira vorgestellt. Man bezeichnet das Ganze als „Personal Ambient Intelligence“. Diese geräteübergreifende KI-Lösung soll dank des Verständnisses von spezifischen Anwendungsszenarien und ihren Kontexten die Interaktion mit euren Geräten, Anwendungen und digitalen Diensten neu definieren.
Die persönliche Umgebungsintelligenz wird als Lenovo Qira und Motorola Qira auf den jeweiligen Geräten eingeführt. Laut Lenovo wolle man KI hier weniger als manuell benutzbares Werkzeug verstehen und mehr als eine automatisch im Hintergrund agierende Intelligenz, die natürlich mit dem Benutzer zusammenarbeiten bzw. diesen unterstützen kann. Lenovo Qira soll also für einen Wandel von App-basierter KI zu Hintergrund-Intelligenz auf Systemebene stehen. Es muss also eben nicht aktiv eine Anwendung geöffnet und bedient werden.
Stattdessen soll Motorola bzw. Lenovo Qira immer präsent sein. Sie versteht, was der Nutzer tut, und unterstützt ihn in diesem Moment – mit seiner Erlaubnis. Durch vermehrte Nutzung eurer Geräte und Apps lernt Qira dazu und kann eure Bedürfnisse antizipieren und automatisch erfüllen. Sie ist auf Systemebene eingebettet und begleitet den Benutzer auf PCs, Tablets, Smartphones, Wearables und anderen Geräten.
Qira kann proaktiv Vorschläge unterbreiten, sofort reagieren, wenn sie aufgerufen wird, oder still im Hintergrund bleiben, bis sie gebraucht wird. Wollt ihr sie aktiv aufrufen, könnt ihr das über den Sprachbefehl „Hey Qira“ oder über die entsprechende Taste an neuen Endgeräten bzw. Antippen einer speziellen Schaltfläche. Lenovo Qira kann im Namen des Benutzers handeln, indem sie Gerätefunktionen und lokale KI nutzt, auch offline, um Aufgaben zu erledigen. Sie koordiniert Aktionen über Apps und Geräte hinweg.
Lenovo Qira baut eine kombinierte Wissensdatenbank auf, die vom Benutzer ausgewählte Interaktionen, Erinnerungen und Dokumente auf verschiedenen Geräten miteinander verbindet. Wobei die Privatsphäre und die Zustimmung des Benutzers im Mittelpunkt stehen sollen, wie der Hersteller vorab betont, ohne genauere Angaben zu machen.
Qira kann für euch natürlich auch Nachrichten oder Notizen anfertigen. Dabei soll die KI verstehen, woran ihr gerade arbeitet – z. B. einer privaten oder beruflichen Mail – und dann entsprechend die Formulierungen anpassen. Lenovo Qira kann z. B. auch Meetings und Gespräche unterstützen, indem sie bei Aktivierung Echtzeit-Transkriptionen und -Übersetzungen bereitstellt, wichtige Punkte erfasst und Zusammenfassungen erstellt.
Wann startet Lenovo bzw. Motorola Qira durch? Laut dem Hersteller ist die Einführung für das 1. Quartal 2026 an ausgewählten Lenovo-Geräten vorgesehen. Anschließend sollen im Jahresverlauf kompatible Motorola-Smartphones folgen. Über OTA-Updates will man dann schrittweise weitere Devices ins Boot holen.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

1 day ago
2


