Lenovo: Leaks zeigen KI-Brille und Smart-Home-Konzepte für die CES 2026

1 week ago 5

Kurz vor dem Start der CES 2026 in Las Vegas sickern wieder erste Informationen zu kommenden Geräten durch. Bei Lenovo scheint der Fokus in diesem Jahr stark auf KI-Hardware zu liegen, die über die üblichen Software-Spielereien hinausgeht. Es sind Details zu diversen „Proof of Concept“-Geräten aufgetaucht, die das Unternehmen wohl in wenigen Tagen offiziell zeigen wird.

Besonders interessant wirkt das „Lenovo AI Glasses Concept“. Im Gegensatz zu den oft klobigen Headsets der Konkurrenz setzt Lenovo hier auf eine Optik, die einer normalen Brille sehr nahekommt. Mit einem Gewicht von rund 45 Gramm soll das Wearable kaum stören. Der Trick dabei: Die Brille rechnet nicht alles selbst, sondern koppelt sich drahtlos an ein Smartphone oder einen PC, um deren Rechenleistung zu nutzen.

Die Bedienung erfolgt über Touch-Elemente am Rahmen oder per Sprache. Gedacht ist das Ganze als Assistent für den Alltag, der Musik steuert, Anrufe annimmt oder als Teleprompter bei Präsentationen dient. Wobei ich mir denke, dass ich mir im Alltag schon oft genug an den Kopf tippen muss.

Auch Live-Übersetzungen und Bilderkennung sollen über einen Assistenten namens „Lenovo Qira“ möglich sein, wobei der Akku bis zu acht Stunden durchhalten soll.

Wer seine Daten lieber nicht in die Cloud schiebt, für den könnte das „Personal AI Hub Concept“ spannend sein. Das Gerät sieht aus wie eine kleine Workstation mit transparentem Touchscreen und beherbergt leistungsstarke Hardware, darunter zwei „ThinkStation PGX Einheiten“ mit NVIDIA-Chips. Der Ansatz ist hier, auch große KI-Modelle lokal im eigenen Netzwerk laufen zu lassen, statt Anfragen an externe Server zu senden. Das Gerät soll als zentraler Knotenpunkt für PCs, Smartphones und Smart-Home-Komponenten dienen und Nutzerdaten privat verarbeiten.

Auch bei den Monitoren zeigt Lenovo wohl neue Ansätze. Das „Smart Sense Display Concept“ ist ein 27 Zoll (ca. 69 cm) großer UHD-Bildschirm, der sich drahtlos mit mehreren Geräten gleichzeitig verbindet. Nutzer können Inhalte vom Smartphone oder Tablet einfach auf den Monitor werfen und per Drag-and-Drop verschieben. Ein weiteres Modell, das „AI-Powered Personalized Display“, legt den Schwerpunkt auf Gesundheit. Es passt Bildparameter wie Helligkeit und Farbtemperatur automatisch an den Nutzer und die Tageszeit an und soll sogar erkennen, wenn man übermüdet ist oder eine schlechte Sitzhaltung einnimmt. Da dürfte bei einigen der Dauer-Alarm angehen…

Da es sich hierbei um Konzepte handelt, ist noch offen, ob und wann diese Geräte so im Laden stehen werden. Es zeigt aber den Trend: Weg von reiner Cloud-Abhängigkeit hin zu vernetzter, lokaler Intelligenz auf dem Schreibtisch und auf der Nase.

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