KI-Spam auf Spotify: 75 Millionen Tracks mussten 2024 weichen

3 months ago 5


Spotify räumt auf und das nicht zu knapp. Der Streaming-Gigant hat im vergangenen Jahr satte 75 Millionen Tracks von der Plattform entfernt. Der Grund: KI-Spam in verschiedensten Ausprägungen. Während KI-generierte Musik grundsätzlich erlaubt ist, haben viele dieser Tracks gegen andere Richtlinien verstoßen. Die beanstandeten KI-Tracks werden entweder auf bestimmte Suchanfragen optimiert, um Streams abzugreifen, oder sie haben eine Länge von exakt 31 oder 32 Sekunden, gerade lang genug, um eine Vergütung zu kassieren. Zwar nutzt Spotify bereits Software zur Erkennung solcher KI-Tracks, aber die Technologie ist noch nicht ausgereift. Wie hoch der Anteil an KI-generierten Uploads tatsächlich ist, behält man für sich.

Künftig müssen Künstler in den Song-Credits angeben, wo KI im Spiel war. So wird bestenfalls transparent, welchen Anteil künstliche und menschliche Kreativität am Track haben. Ein neuer Filter soll zusätzlich helfen, unsaubere KI-Uploads direkt zu erkennen. Der Filter ist seit heute im Einsatz. Bei den KI-Credits in den Metadaten wird es noch etwas dauern. Zwar haben schon 15 Labels ihre Unterstützung zugesagt, aber Spotify möchte diese Regelung zum Industriestandard machen, also für alle Streaming-Dienste. Ein konkretes Datum für die Einführung der neuen Credits steht daher noch nicht fest.

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