Google hat mit Gemma 3 eine neue Version seiner KI-Modellreihe vorgestellt, die besonders durch ihre Effizienz überzeugen soll. Das System wurde für den Einsatz auf einzelnen Grafikprozessoren oder TPUs optimiert und markiert damit einen Schritt in Richtung ressourcenschonender künstlicher Intelligenz. Die Entwicklung baut laut Google auf den Erfahrungen der vor einem Jahr eingeführten ersten Gemma-Modelle auf. Diese wurden als kompakte Varianten der Gemini-KI konzipiert. Gemma 3 beherrscht mehr als 35 Sprachen direkt und wurde für über 140 Sprachen vortrainiert. Die Einsatzmöglichkeiten erstrecken sich von mobilen Geräten bis zu leistungsstarken Arbeitsplatzrechnern.
In Leistungstests auf der LMArena-Plattform übertrifft Gemma 3 vergleichbare Systeme wie Llama-405B, DeepSeek-V3 und o3-mini. Die Optimierung für Nvidia-Grafikprozessoren und spezielle KI-Hardware ermöglicht Forschern und Entwicklern den Zugang zu hoher Rechenleistung ohne übermäßige Infrastrukturkosten.
Eine Neuerung ist das erweiterte Kontextfenster von 128.000 Token, das die Verarbeitung großer Informationsmengen ermöglicht. Der verbesserte Bildverarbeitungsteil unterstützt nun hochauflösende Bilder und verschiedene Bildformate. Google stellt interessierten Nutzern einen technischen Bericht zur Verfügung, der die Fähigkeiten des Systems detailliert beschreibt.
Mit ShieldGemma 2 führt Google parallel einen Bildfilter ein, der problematische, gewalthaltige oder explizite Inhalte erkennt. Diese Ergänzung gewinnt angesichts der zunehmenden Verbreitung KI-generierter Bilder an Bedeutung.
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10 months ago
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