Jellyfin für iPhone und iPad: Download-Funktion ist endlich da

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Plex? Infuse? Kodi? Emby? Oder doch lieber Jellyfin? Die iOS-Version von Jellyfin bekommt mit Version 1.7.0 endlich das lang erwartete Download-Feature spendiert. Wer die Medien-Server-Software nutzt, kann jetzt auch unter iOS Inhalte herunterladen und offline verfügbar machen. Die neue Version bringt die Download-Funktion für alle Medientypen mit, die direktin die iOS Files-App integriert ist. Das funktioniert ähnlich wie bei der Webversion und der Android-App. Nutzer mit den entsprechenden Server-Rechten finden die Download-Option direkt in der Benutzeroberfläche.

Im neuen Downloads-Tab lassen sich die heruntergeladenen Medien verwalten. Die Inhalte können in der Files-App geöffnet oder direkt an andere Apps wie VLC weitergegeben werden. Natürlich ist auch das Löschen der Downloads möglich. Wer möchte, kann die Dateien auch direkt über die Files-App im Jellyfin-Verzeichnis unter Downloads finden. Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung von transkodierten Downloads, die allerdings noch als Alpha-Feature gekennzeichnet ist.

Damit können auch Medien heruntergeladen werden, die nicht direkt von iOS abgespielt werden können. Der Jellyfin-Server wandelt diese dann in ein kompatibles Format um. Die serverseitige Unterstützung ist aktuell noch recht basic – Qualitätseinstellungen fehlen und die transkodierten Dateien können deutlich größer als die Originale ausfallen. Wichtig für Nutzer älterer iOS-Geräte: Version 1.7.0 ist das letzte große Update mit iOS-12-Unterstützung. Die nächste Major-Version wird mindestens iOS 15.1 voraussetzen. Wer ein älteres Gerät nutzt, kann Jellyfin weiterhin über den Browser verwenden.

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