Jahresgutachten der EFI enthüllt massive Schwächen des KI-Standorts Deutschland und in Europa

3 weeks ago 4

Read full article about: Anthropics KI-Assistent Cowork ist jetzt auch für Windows-Nutzer verfügbar

Anthropics KI-Assistent Cowork ist nach macOS jetzt auch für Windows verfügbar. Laut dem offiziellen Claude-Account auf X bietet die Windows-Version den vollen Funktionsumfang der MacOS-Version: Dateizugriff, mehrstufige Aufgabenausführung, Plugins und MCP-Konnektoren (Schnittstellen zur Anbindung externer Dienste). Zusätzlich können Nutzer nun globale und ordnerspezifische Anweisungen festlegen, die Claude in jede Sitzung übernimmt.

Cowork auf Windows befindet sich in der Research Preview, einer frühen Testphase. Die Funktion steht allen zahlenden Claude-Abonnenten unter claude.com/cowork zur Verfügung.

Wer das System installiert und ihm Zugriff auf eigene Dateien und insbesondere datenschutzrelevante oder private Daten gibt, sollte sich der Cybersecurity-Risiken bewusst sein: Generative KI kann unter anderem durch sogenannte gegnerische Prompts (Prompt Injections) leicht gehackt werden. So geschah es auch Cowork kurze Zeit nach dem Launch.

Elon Musks KI-Unternehmen xAI verliert die Hälfte seiner Mitgründer

Innerhalb kurzer Zeit verliert Elon Musks KI-Startup xAI die Hälfte seiner Gründer. Sie alle loben das Team, die Zukunftsaussichten und bedanken sich bei Musk. Warum gehen sie trotzdem?

Read full article about: Deep Research in ChatGPT bekomt großes GPT-5-Update

OpenAI hat Deep Research in ChatGPT verbessert. Die Funktion wird ab sofort mit dem neuen Modell GPT-5.2 betrieben, wie OpenAI auf X mitteilte. Neu ist, dass Nutzer Apps in ChatGPT anbinden und, das könnte sehr nützlich sein, gezielt bestimmte Webseiten durchsuchen können. Außerdem lässt sich der Fortschritt der Recherche in Echtzeit verfolgen, mit Rückfragen unterbrechen oder um neue Quellen ergänzen. Ergebnisse können nun als Vollbildberichte angezeigt werden.

Bisher lief das 2025 eingeführte Deep Research auf Basis von o3- und o4-mini-Modellen. Deep Research gilt als erster "KI-Agent" in ChatGPT, da das System anhand der Nutzeranfrage eigenständig mehrstufige Websuchen startet, bevor es antwortet. Allerdings schützt auch die Websuche nicht vor Fehlern generativer KI und je länger die erzeugten Texte, desto höher das Fehlerrisiko. Gezielte Suchanfragen mit Reasoning-Modellen sind im Alltag oft zuverlässiger.

Generell gilt, dass Websuche die Halluzinationsraten zwar deutlich reduziert, aber nicht beseitigt. Mehr Tipps, wie man KI-Halluzinationen reduzieren kann, gibt es bei heise KI Pro.

Read full article about: Isomorphic Labs stellt neue KI-Engine für präziseres Medikamenten-Design vor

Isomorphic Labs, das KI-Medizin-Start-up von Google Deepmind, hat ein neues System namens "Isomorphic Labs Drug Design Engine" (IsoDDE) vorgestellt, das AlphaFold 3 übertreffen soll. Laut dem Unternehmen verdoppelt IsoDDE die Genauigkeit von AlphaFold 3 bei der Vorhersage von Protein-Ligand-Strukturen, die sich stark von den Trainingsdaten unterscheiden.

IsoDDE übertrifft laut Isomorphic Labs bei Strukturvorhersage, Erkennung von Bindungstaschen und Vorhersage der Bindungsstärke alle bisherigen Vergleichsmethoden. | Bild: Isomorphic Labs

IsoDDE kann zudem vorhersagen, wie stark ein Wirkstoff an sein Ziel bindet, und bisher unbekannte Andockstellen auf Proteinen finden, allein aus deren Bauplan. Das System soll in Sekunden Ergebnisse liefern, die fast so gut sind wie Laborexperimente. Das könnte neue Ansatzpunkte für Wirkstoffe sichtbar machen und die Vorauswahl am Computer deutlich beschleunigen.

Isomorphic Labs gibt an, IsoDDE bereits täglich in eigenen Forschungsprogrammen einzusetzen, mit dem Ziel, neue Wirkstoffe zu entwickeln. Details sind im technischen Bericht des Unternehmens verfügbar.

Read full article about: OpenAI verwirft den Namen "io" für sein KI-Gerät – Marktstart erst 2027

OpenAI wird den Namen "io" nicht für seine geplanten KI-Hardware-Geräte verwenden. Das geht aus einem Gerichtsdokument hervor, das im Rahmen einer Markenrechtsklage des Audio-Startups iyO eingereicht wurde, berichtet Wired. Bereits im Juni 2025 hatte OpenAI Hinweise auf das Projekt entfernt.

OpenAI-Vizepräsident Peter Welinder erklärte, das Unternehmen habe seine Namensstrategie überprüft und sich gegen den Namen "io" entschieden. Zudem gab OpenAI an, dass das erste Hardware-Gerät frühestens Ende Februar 2027 ausgeliefert wird – später als bisher kommuniziert. Verpackungen oder Werbematerialien existieren noch nicht.

OpenAI hatte im Mai 2025 das Hardware-Startup von Ex-Apple-Designer Jony Ive für 6,5 Milliarden Dollar übernommen. Am Wochenende kursierte zudem ein gefälschter Super-Bowl-Werbespot, der angeblich OpenAIs Gerät zeigte. OpenAI-Sprecherin Lindsay McCallum bestätigte gegenüber Wired, dass das Unternehmen nichts damit zu tun hatte.

Read full article about: Pony AI und Toyota starten Serienproduktion von selbstfahrenden Elektro-Taxis in China

Der chinesische Robotaxi-Betreiber Pony AI hat gemeinsam mit Toyota die kommerzielle Produktion eines selbstfahrenden Elektroautos gestartet. Das erste von 1.000 vollelektrischen und autonomen Toyota bZ4X-Kompakt-SUVs ist in einem Gemeinschaftswerk von Toyota und der Guangzhou Automobile Group vom Band gelaufen. Die Fahrzeuge sollen Pony AIs Ziel unterstützen, seine Robotaxi-Flotte bis Jahresende auf über 3.000 Autos auszubauen. Der bZ4X ist eines von drei Modellen, die Pony AI mit seiner neuesten Software für autonomes Fahren in großen chinesischen Städten einsetzt.

Die Fahrzeuge nutzen Pony AIs autonomes Fahrsystem der Stufe SAE Level 4. Das heißt: Das Auto fährt in bestimmten Gebieten komplett selbstständig, ohne dass ein Mensch am Steuer sitzen muss. Ein Fahrer muss weder das Lenkrad halten noch die Straße beobachten. Allerdings gibt es noch Einschränkungen, etwa bei Einsatzgebiet oder Wetter.

Obwohl die Technik fahrerloses Fahren ermöglicht, braucht es noch menschliche Unterstützung – derzeit kommt eine Person auf 30 Fahrzeuge, die bei Problemen eingreifen können soll.

Pony AI konkurriert mit chinesischen Robotaxi-Firmen wie Baidu und WeRide.

Read full article about: Anthropic-Sicherheitsleiter warnt bei Abschied vor Werteverfall des Unternehmens

Es scheint so, als ob Anthropic langsam den OpenAI-Effekt spüren würde. Die zunehmende Kommerzialisierung und die Notwendigkeit, Milliarden US-Dollar einzusammeln, zwingt das Unternehmen zu Kompromissen, etwa das Geldeinsammeln bei autoritären Regimes, die Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium und speziell Palantir oder explizites Lob für Donald Trump.

Jetzt geht Mrinank Sharma, Leiter des Safeguards Research Teams – zuständig für die Sicherheit von KI-Modellen – und deutet in seiner Verabschiedung an, dass sich Anthropic von seinen Werten entfernt hat.

Ich habe immer wieder gesehen, wie schwer es ist, unsere Werte unser Handeln bestimmen zu lassen. Innerhalb der Organisation stehen wir ständig unter Druck, das Wichtigste beiseitezuschieben.

Mrinank Sharma

Der in Oxford promovierte Forscher sieht die Zeit gekommen, weiterzuziehen. Auch OpenAI kämpfte mit Abgängen von Sicherheitsforschern, die sich mit der schnellen Verbreitung der Technologie rein aus Umsatzgründen nicht wohlfühlten. Anthropic wurde einst von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern mit dem Ziel gegründet, KI-Sicherheit stärker in den Vordergrund zu stellen.

Read full article about: Google Translate lässt sich mit simplen Worten hacken und umgehen

Das Gemini-basierte Google Translate lässt sich mit Worten hacken. Nutzer können über sogenannte Prompt Injection, also eingeschleuste Anweisungen in natürlicher Sprache, das dahinterliegende Sprachmodell direkt ansprechen, statt nur Übersetzungen zu erhalten. Entdeckt wurde der Trick von einem Tumblr-Nutzer (via LessWrong). Die Methode funktioniert, indem man eine Frage in einer Fremdsprache wie Chinesisch eingibt und darunter eine englische Meta-Anweisung anfügt. Google Translate beantwortet dann die Frage, statt den Text zu übersetzen.

via Tumblr

Der LLM-Hacker "Pliny the Liberator" zeigte auf X, dass sich so sogar gefährliche Inhalte wie Anleitungen für Drogen oder Schadsoftware erzeugen lassen.

via X

Google stellte Google Translate im Dezember 2025 auf Gemini-Modelle um. Welches Modell genau zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt; das System selbst behauptet, es nutze Gemini 1.5 Pro. Der Fall zeigt erneut, dass auch große Konzerne noch keine verlässlichen Schutzmaßnahmen gegen natürlichsprachige Angriffe haben, ein grundlegendes Sicherheitsproblem von Sprachmodellen.

Read Entire Article