
Auf der diesjährigen CES 2026 stand bei Intel nicht nur die reine CPU-Architektur im Fokus, sondern vor allem die Grafikleistung der neuen Generation. Mit „Panther Lake“ (Core Ultra 300) scheint der Hersteller die eigenen Prognosen aus dem vergangenen Herbst deutlich übertreffen zu können. Besonders im Bereich der Gaming-Handhelds deutet sich damit ein spannender Schlagabtausch mit AMD an.
Noch im Oktober sprach Intel bei der Vorstellung von Panther Lake von einer Leistungssteigerung von rund 50 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration Lunar Lake. Die auf der CES präsentierten Daten zeichnen nun jedoch ein anderes Bild: Die neue integrierte Grafikeinheit, die auf den Namen Intel Arc B390 hört (vormals bekannt als 12 Xe-Core Variante), soll laut Herstellerangaben bis zu 77 Prozent schneller arbeiten als der Arc 140V Grafikchip aus Lunar Lake.
Interessant ist der Vergleich mit der Konkurrenz. Den Daten zufolge liegt die Arc B390 im Schnitt 73 Prozent vor AMDs Ryzen AI 9 HX 370 (RDNA 3.5). Noch bemerkenswerter ist der Quervergleich zu dedizierten Notebook-Grafikkarten: Die integrierte Einheit von Panther Lake soll die Leistung einer mobilen Nvidia RTX 4050 um etwa 10 Prozent übertreffen. Lediglich der neuen mobilen RTX 5050 muss sie sich geschlagen geben.
Dass Intel das Segment der tragbaren Gaming-PCs ernst nimmt, zeigt die Ankündigung eines dedizierten „Handheld Ecosystems“. Hierfür arbeitet das Unternehmen mit Partnern wie MSI, Acer, Microsoft, CPD, Foxconn und Pegatron zusammen. Technisch untermauert wird dies durch eine spezifische Hardware-Variante. Da Panther Lake im eigenen 18A-Fertigungsprozess entsteht, ist Intel in der Lage, spezifische „Die-Slices“ zu produzieren. Unter dem Branding „Intel Core G3“ plant das Unternehmen Prozessoren, die entsprechend speziell für Handhelds konzipiert sind. Diese Chips sollen so aufgebaut sein, dass sie mehr Leistung auf die GPU verlagern, was potenziell noch höhere Werte als die oben genannte Standard-Konfiguration der Arc B390 ermöglichen könnte.
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