
Foto von Andrey Matveev auf Unsplash
Der PC-Markt hat zum Jahresende 2025 noch einmal ordentlich zugelegt. Laut den vorläufigen Zahlen der Analysten von IDC gingen die weltweiten Auslieferungen im vierten Quartal um 9,6 Prozent auf 76,4 Millionen Kisten nach oben. Das liegt aber nicht nur an der typischen Nachfrage zum Jahresende. Ein treibender Faktor ist das Support-Ende von Windows 10, das viele Nutzer zu Upgrades bewegt – wobei man in Deutschland sicher noch pokert.
Dazu kamen Befürchtungen wegen neuer Zölle, weshalb Hersteller die Lagerbestände lieber früher als später aufgefüllt haben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die aufkommende Knappheit bei Speicherbausteinen. Marken und Käufer decken sich lieber jetzt ein, da für 2026 mit Preissteigerungen gerechnet wird.
Das Jahr 2026 dürfte laut den Marktbeobachtern ohnehin spannend und sprunghaft werden. Wegen der angesprochenen Speicherknappheit werden die durchschnittlichen Verkaufspreise für Systeme voraussichtlich steigen, erste Hersteller haben das wohl schon durchblicken lassen. Es ist sogar denkbar, dass die verbauten Speicherkapazitäten in den Geräten sinken, damit die Hersteller ihre Bestände schonen können. Große Player können das über ihre Skaleneffekte besser abfedern und Marktanteile gewinnen, während es für kleinere Anbieter eng werden könnte. Wer seinen Rechner selbst zusammenbaut, wird die höheren Komponentenpreise ebenfalls spüren und Anschaffungen womöglich aufschieben.
Schaut man auf die nackten Zahlen des vierten Quartals 2025, so bleibt Lenovo mit 25,3 Prozent Marktanteil und 19,3 Millionen ausgelieferten Geräten an der Spitze. Das entspricht einem ordentlichen Wachstum von 14,4 Prozent. HP folgt dahinter mit 15,4 Millionen Einheiten. Dell konnte sich mit einem starken Wachstum von 18,2 Prozent den dritten Platz sichern und lieferte 11,7 Millionen Geräte aus. Apple kommt auf 7,1 Millionen Macs, was im Vergleich zum Vorjahresquartal fast Stagnation bedeutet, während Asus die Top 5 abschließt. Betrachtet man das Gesamtjahr 2025, wurden weltweit 284,7 Millionen PCs ausgeliefert, ein Zuwachs von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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