heise+ | Retrogames ohne Emulation auf PCs starten

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Der Recompile-Ansatz für einige Nintendo-64-Spiele verändert die Codebasis, sodass Spiele nativ etwa unter Windows butterweich in 4K-Auflösung laufen.

Stand: 28.04.2025, 14:24 Uhr

Lesezeit: 7 Min.

Wer keine Original-Videospielkonsole mehr besitzt, aber trotzdem in Erinnerungen schwelgen will, muss seinen Computer via Hard- oder Softwareemulation beispielsweise in ein Super Nintendo Entertainment System (SNES) oder Segas Mega Drive verwandeln. Beide Emulationsansätze haben ihre Vor- und Nachteile. Zum Daddeln taugen aber beide Methoden, und bereits mit einem Raspberry Pi Zero 2 emuliert man die genannten Spielkonsolen flüssig in Full-HD-Auflösung. Die Hardwareemulation von Retrokonsolen mit dem FPGA-Projekt MiSTer macht das Spiel-Erlebnis sogar noch authentischer.

Eine unverfälschte Reproduktion des Spielerlebnisses von früher ist eigentlich begrüßenswert. Doch sie bedeutet auch, dass die Unzulänglichkeiten der schwachen Retrohardware wie eine geringe Grafikauflösung und ruckelnde 3D-Grafik dazugehören.

Neben der Soft- und Hardwareemulation etabliert sich momentan ein weiterer Weg, Retrospiele auf modernen Computern zu spielen: Statische Recompilation-Tools wandeln den Binärcode von Spielen in für Linux, macOS oder Windows verständlichen C-Code um. Diesen kann man dann etwa unter Windows mit Visual Studio kompilieren. Nach der Codeumwandlung läuft ein Titel ohne Emulation als native Anwendung etwa auf einem Windows-PC.

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