heise+ | Ex-GitHub-Chef im Interview: Über den Unterschied zwischen Vibecoding und Pfusch

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Thomas Dohmke spricht über die Abkehr von Microsoft, die Abneigung gegen den Begriff Vibecoding und wie die US-Sperre von Fable sein Unternehmen betroffen hat.

(Bild: Summit Art Creations / Shutterstock)

17.07.2026, 14:52 Uhr

Lesezeit: 14 Min.

  1. Ex-GitHub-Chef im Interview: Über den Unterschied zwischen Vibecoding und Pfusch
  2. Warum Thomas Dohmke GitHub den Rücken kehrte
  3. Darum ist Entire kein deutsches Unternehmen

Thomas Dohmke gehört vielleicht zu den wichtigsten deutschen Softwareentwicklern, gerade, wenn es um den Einzug von KI-Werkzeugen in die Programmierung geht. Vier Jahre lang war er Chef von GitHub – bis er plötzlich Schluss machte.

Jetzt hat er mit Entire ein neues Start-up gegründet. Das soll menschliche Programmierer und KI-Agenten besser zusammenarbeiten lassen, als es bisher auf GitHub der Fall ist. Denn Dohmke glaubt an „eine neue Welt, in der Agenten die Mehrheit des Codes schreiben.“ Aber da fängt die Arbeit für Programmierer erst an.

  • Thomas Dohmke war von 2021 bis 2025 CEO von GitHub. In dieser Zeit rückte der KI-Coding-Assistent Copilot immer stärker in den Fokus.
  • „Vibecoding“ hat für ihn ungerechtfertigterweise eine ähnlich negative Konnotation wie „Pfusch“, denn es gehe nicht nur darum, mit KI viel Code zu erzeugen.
  • Im Interview spricht Dohmke aus zwei Perspektiven: Sein neues Start-up Entire sitzt in den USA, seit Kurzem ist er außerdem Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Telekom.

Wir haben Dohmke im Juni 2026 auf der KI-Konferenz der FAZ getroffen. Im Interview erklärt er, warum „Vibecoding“ überholt ist und aus welchen Gründen er GitHub verlassen hat. Außerdem blickt er als neues Aufsichtsratsmitglied der Telekom auf Deutschland, das aus seiner Sicht schon bald zum Museum werden könnte.

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