Google veröffentlicht TranslateGemma: Offene Sprachmodelle für bessere Übersetzungen

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Google hat mal wieder an der KI-Schraube gedreht und mit TranslateGemma eine neue Familie von Modellen vorgestellt. Wer unser Blog regelmäßig liest, weiß: Gemma ist Googles offene Modell-Serie, die auf der gleichen Technik wie Gemini basiert, aber von Entwicklern weltweit frei genutzt werden kann.

Was ist neu? Bisher waren viele offene Sprachmodelle zwar gut im Chatten, aber bei speziellen Übersetzungsaufgaben, besonders bei weniger verbreiteten Sprachen, haperte es oft. TranslateGemma soll genau hier ansetzen. Google nutzt eine Technik namens Monolingual Knowledge Adaptation. Das Modell wird erst massiv mit Texten in einer Zielsprache gefüttert, um das Sprachgefühl zu stärken, bevor es das eigentliche Übersetzen lernt.

Die Eckpunkte zu TranslateGemma: Basiert auf Gemma 2 (9B und 27B Parameter). Optimiert für über 30 Sprachen, darunter auch solche, die bei herkömmlichen KIs angeblich stiefmütterlich behandelt werden. Die Modelle sind ab sofort auf Plattformen wie Hugging Face und Kaggle verfügbar. Laut Google schlägt TranslateGemma in Benchmarks viele andere Open-Source-Modelle und kommt teilweise an die Leistung von kommerziellen Schwergewichten heran.

Was bringt uns das? Für den normalen Nutzer ändert sich heute erst einmal nichts direkt in der Google-Suche. Aber für Entwickler ist das eine feine Sache. Sie können diese Modelle nun nutzen, um eigene Apps oder Tools zu bauen, die Übersetzungen auf hohem Niveau bieten, ohne dass die Daten durch die riesigen Cloud-Systeme fließen müssen. Kurz gesagt: Google liefert Werkzeuge, damit Übersetzungen in Nischensprachen flüssiger und natürlicher klingen.

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