Google Smart Glasses: Companion-App liefert Hinweise auf 3K-Video und KI-Funktionen

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Noch ist Googles neue Brille mit Android XR nicht auf dem Markt, doch ein Blick in die zugehörige Software verrät schon jetzt, was wir erwarten dürfen. Die sogenannte Glasses Companion App tauchte kürzlich in einer Vorschau-Version von Android Studio auf und gibt durch ihre Code-Struktur einige technische Einzelheiten preis. Dabei geht es um Kameraauflösungen, Datenschutzmechanismen und die Verknüpfung mit Gemini.

Das Herzstück der Brille scheint das Benachrichtigungs-Management zu sein. Eine Funktion namens Conversation Detection soll erkennen, wenn jemand gerade ein Gespräch führt. In diesem Moment pausiert die Brille automatisch alle gesprochenen Benachrichtigungen. Die Verarbeitung dieser Erkennung läuft komplett auf dem Gerät selbst ab. Google betont in den App-Texten, dass weder Audioaufnahmen noch Gesprächsinhalte das Gerät verlassen oder an externe Server geschickt werden. Wer lieber manuell eingreifen möchte, kann Benachrichtigungen für eine, zwei, vier oder acht Stunden stumm schalten.

Zudem arbeitet Google wohl an unterschiedlichen Ausführungen. Manche Modelle kommen womöglich ganz ohne Bildschirm aus. Die App bestätigt das durch einen Audio-only-Modus, der es erlaubt, selbst bei Brillen mit Bildschirm die visuelle Komponente abzuschalten und das Gerät rein über Ton zu nutzen. Allerdings deutet sich an, dass nicht alle Modelle den gleichen Funktionsumfang bieten werden. Ein Hinweis im Code macht klar, dass bestimmte Gemini-Funktionen nur mit leistungsstärkerer Hardware laufen.

Bei den Kamera-Fähigkeiten lässt die Software Videoaufnahmen in 1080p zu, dazu kommt eine experimentelle Einstellung für 3K-Auflösung. Ob diese Auflösung am Ende für alle Geräte verfügbar sein wird, steht noch nicht fest. Spannend ist vielleicht dann noch eine Sicherheitsfunktion, die verhindern soll, dass Videos aufgenommen werden, wenn die Aufnahme-LED verdeckt oder abgeklebt ist. Das wäre eine pfiffige Maßnahme gegen heimliche Aufnahmen und dürfte Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre anderer Menschen entgegenkommen. Wann die Brille tatsächlich in die Läden kommt, bleibt vorerst weiterhin offen.

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