
Google Meet bietet, vorgestellt auf der letztjährigen I/O-Konferenz, seit geraumer Zeit eine KI-Übersetzung in Echtzeit. Die Funktion stand bisher in der Alpha-Phase bereit, um Sprachbarrieren zu verringern. Ab dem 27. Januar 2026 erfolgt jetzt eine breitere Verteilung in der Beta – die Funktion bleibt also experimentell.
Die Funktion übersetzt Gespräche direkt auf der Klangebene und behält dabei Stimme, Tonfall und sprachliche Nuancen bei. Die technische Grundlage bilden die Sprachmodelle von Google Deepmind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Übersetzungssystemen erfolgt die Verarbeitung ohne den Umweg über Text.
Die Funktion steht Google-Workspace-Kunden (Business Plus, Enterprise Plus sowie Frontline Plus) sowie Abonnenten von Google AI Pro und Ultra Google AI Ultra (auch mit Business- oder Education-Add-On) zur Verfügung. Administratoren können die Funktion ab sofort steuern (Meet-Diensteinstellungen > Gemini-Einstellungen“). Standardmäßig ist diese aktiviert.
Wenn ein Nutzer die Übersetzung aktiviert, sehen alle Teilnehmer des Meetings, dass die Übersetzung verwendet wird. Nutzer können andere Nutzer nicht dazu zwingen, übersetzt zu werden oder Übersetzungen zu hören.
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