Google hat bereits vor Monaten für seinen Cloud-Speicherdienst Drive eine Änderung der Berechtigungsstruktur angekündigt, verschickt aktuell aber wieder Erinnerungen an das Kommende. Die Neuerung soll die Verwaltung von Freigaben vereinfachen und vorhersehbarer machen. Bisher war es möglich, innerhalb eines übergeordneten Ordners mit weitreichenden Rechten (etwa Editor) einzelnen Dateien oder Unterordnern eingeschränktere Rechte (beispielsweise nur Betrachter) zuzuweisen. Diese Praxis wird künftig der Vergangenheit angehören.

Stattdessen wird bei solchen Versuchen ein Dialog erscheinen, der zur Anpassung der Berechtigungen des übergeordneten Ordners auffordert. Das klingt zunächst nach einer Einschränkung, aber Google hat eine Alternative parat: Die Rechteverwaltung soll künftig über Ordner mit beschränktem Zugriff erfolgen. Diese ermöglichen weiterhin die Organisation von Dateien nach Projekten oder Themen in einem gemeinsam genutzten Laufwerk oder Ordner. Gleichzeitig bleibt der Zugriff auf sensible Informationen auf die berechtigten Personen beschränkt, so das Unternehmen.
Die Umstellung erfolgt schrittweise. Google hat angekündigt, dass im Laufe des Jahres 2025 und Anfang 2026 alle Dateien und Ordner identifiziert werden, die aktuell eingeschränktere Freigaben als ihre übergeordneten Ordner haben. Diese werden dann automatisch auf das neue System der beschränkten Zugriffsordner umgestellt. Bestehende Berechtigungen für private Unterordner und Dateien bleiben erhalten. Lediglich der Mechanismus zur Rechtereduzierung wird angepasst.
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3 months ago
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