Google schraubt weiter an seinen Abo-Paketen und zieht mit Google AI Plus nun auch in Deutschland nach. Im Paket stecken erweiterter Zugriff auf die hauseigenen KI-Modelle, mehr Cloud-Speicher und einige Tools, die klar in Richtung Content-Produktion gehen. Preislich liegt das Ganze bei 7,99 € im Monat, zum Start gibt es die ersten zwei Monate für 3,99 € im Monat, danach greift der reguläre Preis.
Kern des Ganzen ist natürlich die Gemini-App. Darüber gibt es Zugriff auf das Modell 2.5 Pro, inklusive Deep-Research-Funktionen auf Basis von 2.5 Pro. Wer mit KI-gestützter Recherche arbeitet oder längere Texte vorbereitet, wird damit abgeholt. Außerdem hängt im Paket ein Zugang zur Videogenerierung, der allerdings eingeschränkt ist. Grundlage ist Veo 3.1 Fast.
Mit Flow schiebt Google ein Tool für Filmproduktion mit in das Abo. Darüber lassen sich Szenen erstellen, die optisch in Richtung Kinolook gehen, inklusive Storytelling-Funktionen. Auch hier ist Veo eingebunden, konkret mit Zugriff auf Veo 3.1. Flow richtet sich damit an Leute, die Videoideen visualisieren oder Clips vorbereiten wollen, ohne gleich in eine klassische Schnittsoftware zu springen.
Whisk ist der dritte Baustein im Videobereich. Hier geht es nicht um klassische Generierung aus Text, sondern um Bild-zu-Video-Erstellung mit Veo 3. Wer bereits Bilder hat und daraus Bewegtbild basteln möchte, bekommt darüber das passende Gedöns. Auch für Flow und Whisk greift ein Guthabensystem: Pro Monat sind 200 KI-Punkte im Abo enthalten, die für die Nutzung dieser Tools zur Verfügung stehen. Wenn die Punkte weg sind, ist Schluss oder es wird zusätzlicher Verbrauch fällig, je nachdem, was Google später an Optionen anbietet.
NotebookLM steckt ebenfalls im Paket. Das Tool dient als Recherche- und Schreibassistent und lehnt sich an ein klassisches Notiz-Tool an, kombiniert mit KI-Funktionen. Im Rahmen von Google AI Plus wird der Funktionsumfang erweitert, darunter mehr Audio-Zusammenfassungen, zusätzliche Notebooks und ein paar Extras, die die Arbeit mit großen Dokumentensammlungen angenehmer machen. Wer viele Quellen in einem Projekt vereinen will, kann damit arbeiten, ohne ständig zwischen verschiedenen Apps zu wechseln.
Google hat mittlerweile auch die Onlineseite mit den ganzen Unterschieden für interessierte Nutzer parat, da müsst ihr euch mal durchwühlen.
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3 months ago
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