Firefox testet kostenlosen VPN-Dienst direkt im Browser

4 months ago 7


Mozilla experimentiert mit einem neuen Feature für den Firefox-Browser: Einem kostenlosen VPN-Dienst, der direkt in Firefox integriert ist. Anders als der kostenpflichtige Mozilla VPN, der das komplette Gerät schützt, beschränkt sich der neue Firefox VPN auf den Browser selbst.

Die Funktionsweise ist easy: Der gesamte Datenverkehr wird über Mozilla-Server geleitet, wodurch die eigene IP-Adresse verschleiert und die Verbindung verschlüsselt wird. Ein Button in der Toolbar genügt, um den Dienst zu aktivieren. Laut Mozilla gibt es dabei weder Geschwindigkeits- noch Nutzungslimits.

Aktuell läuft der Test mit einer kleinen Gruppe ausgewählter Nutzer. Wer dabei ist, bekommt eine Benachrichtigung in der Firefox-Toolbar angezeigt. Voraussetzung für die Nutzung ist ein Mozilla-Konto. Nach der Aktivierung wird der Datenverkehr automatisch über den schnellsten verfügbaren VPN-Server in den USA geleitet (wer das nicht will, muss zu anderen (Bezahl-)-Lösungen greifen).

Mozilla betont, dass nur technische Daten wie Verbindungsstatus oder Bandbreitennutzung erfasst werden. Besuchte Webseiten oder Browsinginhalte werden nicht protokolliert. Das Unternehmen sieht den Firefox VPN als ersten Schritt auf dem Weg zum „besten VPN-integrierten Browser am Markt“. Damit folgt Firefox einem Trend: Microsoft Edge und Opera bieten bereits integrierte VPN-Dienste an.

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