
Nutzer des alternativen Android-App-Stores F-Droid dürften sich über eine Beschleunigung im Hintergrund freuen. Das Projekt hat bekannt gegeben, dass man die zentrale Infrastruktur erneuert hat. Konkret wurde der Hauptserver ausgetauscht, der für das Erstellen und Veröffentlichen von Apps im Main-Repository zuständig ist. Die bisherige Hardware basierte auf zwölf Jahre alter Technik und war seit fünf Jahren im Einsatz, was zuletzt zu spürbaren Engpässen bei der Geschwindigkeit führte. Finanziert wurde die Anschaffung durch Spenden der Community.
Der Austausch ließ allerdings auf sich warten. Aufgrund globaler Handelsspannungen und unvorhersehbarer Lieferketten war die Beschaffung der passenden Komponenten schwierig und zeitintensiv. Auch beim Hosting geht F-Droid einen eigenen Weg. Statt die Hardware in einem anonymen Rechenzentrum unterzubringen, steht der Server physisch bei einem langjährigen Unterstützer des Projekts. Dies soll Transparenz schaffen und sicherstellen, dass genau bekannt ist, wer Zugriff auf die Maschine hat.
Die Leistungssteigerung durch die neue Hardware ist laut den Entwicklern bereits messbar. Während Updates zwischen Januar und September dieses Jahres nur alle drei bis vier Tage veröffentlicht wurden, hat sich die Frequenz im Dezember auf zwei Durchläufe pro Tag erhöht. Automatische Updates laufen nun morgens durch, während neu aufgenommene oder manuell aktualisierte Apps abends verarbeitet werden. Das verkürzt die Zeitspanne, bis neue Versionen bei den Nutzern ankommen, erheblich.
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1 week ago
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