
Da tut sich mal wieder etwas in Brüssel, was für die Tech-Branche hierzulande durchaus interessant sein könnte. Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Arbeitsprogramms „Horizont Europa“ zwei neue Ausschreibungen gestartet. Insgesamt fließen 307,3 Millionen Euro in den Topf, um die digitale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Das Ziel: Man will technologisch nicht den Anschluss verlieren und die strategische Autonomie sichern. Die Frage ist, ob das auch langt, wenn man so andere Summen von Tech-Riesen aus den USA sieht.
Der Löwenanteil von 221,8 Millionen Euro wandert in eine Initiative für vertrauenswürdige künstliche Intelligenz und innovative Datendienste. Hierbei geht es nicht nur um reine Software, sondern auch um Robotik, Quantentechnologien, Photonik und virtuelle Welten. Ein Detail dabei ist die „Open Internet Stack Initiative“, für die allein über 40 Millionen Euro reserviert sind. Damit sollen sowohl Endanwender-Apps als auch die zugrundeliegende Infrastruktur gefördert werden, um europäische digitale Gemeingüter zu stärken.
Die zweite Ausschreibung bringt weitere 85,5 Millionen Euro auf den Tisch. Hier liegt der Fokus auf der offenen strategischen Autonomie bei digitalen Schlüsseltechnologien und Rohstoffen. Konkret sucht man nach Projekten zu KI-Agenten der nächsten Generation, Robotik für Industrie und Service sowie neuen Materialien mit verbesserten Sensorfunktionen. Das Ganze läuft unter dem Cluster „Digitalisierung, Industrie und Weltraum“ und richtet sich an Unternehmen, Verwaltungen und Hochschulen aus den EU-Mitgliedstaaten. Wer sich berufen fühlt, hier mitzumischen, hat noch etwas Zeit für den Antrag, das Fenster ist bis zum 15. April 2026 geöffnet. Weitere Details finden Interessierte direkt im Funding & Tenders Portal der EU.
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