Die EU wollte der Ukraine mit Milliarden und neuen Sanktionen beistehen. Aber ausgerechnet zum Jahrestag des russischen Angriffs ist sie wieder mal gelähmt.
24. Februar 2026, 6:02 Uhr
Artikelzusammenfassung
EU-Vertreter mit leeren Händen in Kyjiw: Keine 90 Milliarden Euro für die Ukraine, keine neuen Sanktionen gegen Russland. Das Ringen um Finanzierung und Solidarität offenbart die Schwächen der EU. Orbán blockiert Hilfen und Sanktionen aus innenpolitischen Gründen. Europa steht vor der Wahl: handeln oder teuer bezahlen. Die Geschlossenheit der EU wird auf die Probe gestellt, während Putin Europa zu spalten versucht.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Wenn EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und
Ratspräsident António Costa an diesem Dienstag in Kyjiw eintreffen, werden sie
warme Worte mitgebracht haben, Umarmungen, Ermutigung. Aber nicht das, was sie
in Aussicht gestellt hatten. Weder die im Dezember mühsam verhandelten 90
Milliarden Euro für die Ukraine noch neue Sanktionen gegen Russland, wie sie
die europäischen Außenminister pünktlich zum vierten Jahrestag des russischen
Angriffs auf den Weg bringen wollten, am Montag aber unverrichteter Dinge
wieder auseinandergingen.