KI-Müdigkeit ist ein wachsendes Problem unter Entwicklern, über das kaum gesprochen wird, schreibt der KI-Infrastruktur-Entwickler Siddhant Khare auf seinem Blog. Obwohl KI einzelne Aufgaben beschleunige, würden die Tage nicht leichter, sondern härter. Der Grund: Wer schneller arbeitet, bekommt mehr Aufgaben. Statt eines Problems pro Tag bearbeite er nun sechs, mit hohen Kosten durch ständiges Umschalten. Entwickler würden vom Erschaffer zum Prüfer degradiert, was zu Entscheidungsmüdigkeit führe.
AI is the most powerful tool I've ever used. It's also the most draining. Both things are true.
Khare beschreibt zudem das Problem der ständig wechselnden Tools, eine "Prompt-Spirale" bei der Optimierung von KI-Ausgaben und eine schleichende Verkümmerung des eigenen Denkens. Früher hätten Tippgeschwindigkeit und Denkzeit als natürliche Bremse gedient, KI habe diese Bremse entfernt. Die einzige Grenze sei jetzt die eigene kognitive Belastbarkeit, und die meisten merkten erst zu spät, wenn sie überschritten sei. In seinem Blog schildert Khare einige Tipps zum Umgang mit KI-Stress.
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