Ende von DSL: Bundesnetzagentur legt Konzept zur Kupfer-Glas-Migration vor

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Die Bundesnetzagentur prescht beim Thema Glasfaser und dem damit verbundenen Ende der alten Kupferleitungen vor. Ein heute veröffentlichtes Konzept zeigt den Weg auf, wie DSL langsam in den Ruhestand geschickt werden soll. Das war ja schon ein paar Mal Thema und schlug hohe Wellen. Es geht um die sogenannte Kupfer-Glas-Migration.

Klaus Müller von der Behörde nennt das ein zukunftsorientiertes Upgrade, wobei der Stecker nicht sofort gezogen wird. Damit in einem Gebiet überhaupt abgeschaltet werden kann, müssen Hürden genommen werden. Der Prozess startet erst, wenn 80 Prozent der Anschlüsse im Gebiet mit Glasfaser bis in die Wohnung, also FTTH, versorgt sind. Zum Zeitpunkt der tatsächlichen Abschaltung muss die Versorgung dann nahezu flächendeckend sein.

Niemand soll ohne Netz dastehen, weshalb es eine Übergangsphase gibt. Eine Ankündigung der Abschaltung erfolgt mindestens 36 Monate vorher. Spätestens 24 Monate vor dem Ende dürfen dann auch keine neuen Kupfer-Tarife mehr vermarktet werden. Ein Aspekt bleibt der Wettbewerb. Monopole sind unerwünscht, weshalb die Netze für andere Anbieter geöffnet werden müssen, unabhängig davon, ob die Telekom oder ein anderer Player gebaut hat.

Ziel sind einheitliche Regeln für Technik und Preise. Der Parallelbetrieb beider Netze gilt als ineffizient und teuer, weshalb die Unternehmen auf einen Umstieg drängen. Aktuell handelt es sich um einen Vorschlag an den Gesetzgeber, da Gesetze angepasst werden müssen. Bis zum 16. März 2026 läuft eine Konsultation für alle Beteiligten. Danach soll ein bundesweiter Migrationsplan folgen.

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