Elementary OS 8.1 ist da: Über 1.100 Korrekturen

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Über ein Jahr nach dem letzten großen Release steht Elementary OS 8.1 zum Download bereit. Die Macher der Linux-Distri haben sich bei dieser Version darauf konzentriert, die Ziele der Vorgängerversion OS 8 konsequent weiterzuverfolgen und dabei das Nutzerfeedback direkt einfließen zu lassen. Das Ergebnis sind über 1.100 behobene Fehler und eine deutlich breitere Geräteunterstützung. Interessant in diesem Zusammenhang ist meine Beobachtung: Gefühlt spielt Elementary OS bei vielen Neugierigen gar keine Rolle mehr, viele gehen da schon mehr in Richtung CachyOS (nicht zu verwechseln mit meinem Spitznamen) oder gar Mint. Doch zurück zu Elementary OS.

Wer das System frisch installiert oder aktualisiert, wird bemerken, dass die sogenannte Secure Session nun standardmäßig aktiviert ist. Hierbei setzt Elementary OS auf den Wayland-Compositor. Wer darauf noch nicht setzen möchte, kann weiterhin auf die klassische Session zurückgreifen. Passend dazu wurden die Dialoge für die Authentifizierung überarbeitet, die den restlichen Bildschirm nun abdunkeln, ähnlich wie man es von anderen modernen Systemen kennt.

Auch beim Fenstermanagement hat sich etwas getan. Das Dock zeigt jetzt Anwendungen an, die im Hintergrund laufen, und ein neues Icon für die Multitasking-Ansicht erleichtert den Wechsel zwischen Arbeitsbereichen. Wer Hot Corners nutzt, kann diese Funktion jetzt auch verwenden, wenn Anwendungen oder Spiele im Vollbildmodus laufen.

Im AppCenter fallen ebenfalls Neuerungen auf. So werden nun ODRS-Bewertungen angezeigt und Screenshots präsentiert, sofern Entwickler diese bereitstellen. Zudem unterstützt der Store jetzt Add-ons für Apps. Kostenlose Anwendungen sind inzwischen eindeutig mit einem Installieren-Button gekennzeichnet. Auch der Update-Prozess wurde transparent gestaltet: Die Größe der Updates wird vor der Installation angezeigt, während ein Fortschrittsbalken den aktuellen Stand visualisiert. Unter der Haube läuft die Update-Engine effizienter und bremst den Systemstart nicht mehr aus.

Optisch gibt es ebenfalls Anpassungen, etwa einen Blur-Effekt hinter dem Dock, den Benachrichtigungen und dem Fensterwechsler. Neue Icons für Ordner und Mauszeiger runden das Bild ab. Dazu gesellen sich eine neue Monitor-App zur Systemüberwachung sowie eine Karten-Anwendung. Bestehende Apps wie Musik, Dateien oder das Terminal haben ebenfalls Updates erhalten. Elementary OS 8.1 kann wie gewohnt über die Webseite bezogen werden, wobei nach dem „Pay-what-you-can“-Prinzip gezahlt wird. Das Changelog ist natürlich viel länger, aber da könnt ihr ja bei Interesse selbst reinschauen.

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