Elektronische Patientenakte: Der Start in Brandenburg verzögert sich

10 months ago 10

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) berichtet, dass sich die flächendeckende Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) in Brandenburg verzögert. Die ePA wird für alle gesetzlich Versicherten eingerichtet, die nicht widersprochen haben, automatisch. Geplant hatte die gematik GmbH eine Einführung im Februar. Stand jetzt soll die ePA nun aber erst ab dem zweiten Quartal für Praxen verfügbar sein. Grund dafür seien technische Mängel und Sicherheitsprobleme, die sich in laufenden Pilotprojekten in Hamburg, Franken sowie Nordrhein-Westfalen herauskristallisiert haben.

Ab dem zweiten Quartal 2025 sollen neben Praxen auch Krankenhäuser und Apotheken in Brandenburg auf die elektronische Patientenakte zugreifen und medizinische Doku­mente wie Rezepte, Arztbriefe und Befunde hinterlegen können. Im Juli 2025 soll zudem ein sicherer Messenger für die Kommunikation zwischen Patienten, Praxen und Krankenkassen freigeschaltet werden.

Die Verzögerung wirkt zudem auch weiter nach, was den geplanten Ausbau angeht. Waren zusätzliche Funktionen – etwa ein digital unterstützter Medikationsprozess sowie eine erweiterte Volltextsuche – noch für den Sommer 2025 geplant, sollen diese jetzt erst im März 2026 an den Start gehen.

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