
Microsoft hat heute eine neue Welle an Updates für das Windows Insider Programm ausgerollt. Beliefert werden die Kanäle Dev, Beta und Canary. Während die Neuerungen in den Dev- und Beta-Versionen identisch ausfallen, erhält der Canary-Kanal ein separates Update-Paket. Alle aktuellen Updates basieren auf der Windows 11 Version 25H2 und werden wie gewohnt schrittweise an die Nutzer verteilt.
Updates für den Dev- und Beta-Kanal
Die beiden Kanäle erhalten funktionell die gleichen Neuerungen, unterscheiden sich jedoch in ihren Build- und KB-Nummern:
Microsoft führt den Schutz für Administratorenkonten wieder ein. Das System zielt darauf ab, permanente Administratorrechte („free floating admin rights“) einzuschränken. Stattdessen können Nutzer ihre administrativen Aufgaben künftig über Just-in-Time-Privilegien ausführen. Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert und muss von Administratoren über OMA-URI in Intune oder über die Gruppenrichtlinien explizit eingeschaltet werden.
Bei der Dateiverwaltung gibt es mehrere Anpassungen. Dateien lassen sich ab sofort auch per Spracheingabe (Tastenkombination Windows + H) umbenennen. Zudem wurden Darstellungsprobleme behoben: Das weiße Aufblitzen beim Öffnen neuer Tabs, beim Starten der Ansicht „Dieser PC“ oder beim Skalieren von Explorer-Fenstern wurde entfernt. Auch das Entsperren von aus dem Internet heruntergeladenen Dateien für die Explorer-Vorschau soll nun zuverlässiger funktionieren.
Die sogenannte Drag-Tray-Ansicht (Sharing-Menü) am oberen Bildschirmrand wurde verkleinert. Das soll versehentliche Aktivierungen reduzieren und das Ausblenden des Menüs erleichtern.
Updates für den Canary-Kanal
Canary-Kanal: Build 28020.1685 (KB5079381)
Die Zuverlässigkeit beim Bereinigen von Systemdateien wurde verbessert. Das betrifft primär das Entfernen alter Windows-Update-Dateien sowie des „windows.old“-Ordners über Einstellungen > System > Speicher.
Wie auch im Dev- und Beta-Kanal wurde im Canary-Build die Möglichkeit hinzugefügt, Dateien im Explorer mithilfe der Spracheingabe (Windows + H) umzubenennen.
Hinweis zur Verteilung:
Die genannten Funktionen werden über die „Controlled Feature Rollout“-Technologie bereitgestellt. Das bedeutet, dass nicht alle Insider die neuen Features sofort sehen. Wer die Neuerungen als Erster erhalten möchte, muss in den Windows-Update-Einstellungen den entsprechenden Schalter aktivieren, um die neuesten Updates sofort nach Verfügbarkeit zu beziehen. Das typische Wasserzeichen in der unteren rechten Desktop-Ecke bleibt bei diesen Vorabversionen normal.
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