Dreame Leaptic Action-Cam: 8K, KI-Chip und modulares Design

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Erinnert ihr euch noch an die kurze Erwähnung der neuen Dreame-Marke Leaptic? Da liegen jetzt konkrete Informationen und Bilder auf dem Tisch, die zeigen, wohin die Reise gehen soll. Es sieht ganz danach aus, als würde man DJI und Insta360 direkt angreifen wollen, nicht nur als Mitläufer, sondern mit ordentlich Rechenleistung unter der Haube. Die Leaptic wird als KI-getriebene Action-Cam vermarktet, wobei ein 4nm-Chip das Herzstück bildet und vermutlich für Bildoptimierungen in Echtzeit sorgt.

Technisch liest sich das Datenblatt durchaus ambitioniert. Die Kamera schafft eine Auflösung von 8K bei 30 Bildern pro Sekunde, was für diesen kleinen Formfaktor eine echte Ansage ist. Verbaut ist ein 1/1,3 Zoll (ca. 1,95 cm) Sensor, der auch bei schwierigen Lichtverhältnissen vernünftige Ergebnisse liefern dürfte. Für den Ton ist ein System mit vier Mikrofonen zuständig, während die Übertragungsreichweite mit bis zu 30 Metern angegeben wird. Das deutet auf eine ziemlich starke Verbindung zwischen der Kameraeinheit und dem Display beziehungsweise der Fernbedienung hin.

Optisch setzt der Hersteller auf ein modulares Konzept, das man so ähnlich schon kennt, hier aber offenbar verfeinert wurde. Die eigentliche Kameraeinheit ist winzig und quadratisch. Sie lässt sich magnetisch an diversen Halterungen befestigen, egal ob am Helm, Brustgurt, Handgelenk oder sogar am Hundehalsband. Dazu gesellt sich eine größere Einheit mit einem Touch-Display, die wohl als Gehäuse oder Fernbedienung fungiert.

Da KI im Marketing nicht fehlen darf, verspricht Dreame diverse smarte Funktionen. Ein KI-Tracking soll das Motiv immer im Fokus halten, egal wie wild es zugeht. Zudem gibt es eine One-Tap-Editing-Funktion für schnelle Clips über die App. Das Gehäuse wird als robust und wetterfest beschrieben. Das ist technisch gesehen Oberklasse, vor allem die Kombination aus Sensorgröße, Auflösung und dem dedizierten Chip. Spannend bleibt, wie gut die Software-Stabilisierung in der Praxis arbeitet und wo sich der Preis einpendelt. Ein aggressiver Preispunkt könnte den Markt durchaus aufmischen. Die Frage ist natürlich immer, ob man 8K im Alltag wirklich braucht oder ob die Nachbearbeitung am Rechner dann zur Geduldsprobe wird.

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