Der dynamische HDR-Standard Dolby Vision 2 wird von ersten Smart-TVs von Hisense und TCL eingesetzt. LG wiederum setzt 2026 noch nicht auf das Format. Stattdessen sollen die ersten OLED-TVs mit Dolby Vision 2 von Philips noch im Jahresverlauf folgen. Die passende Hardware ist natürlich schön und gut, es braucht aber auch passende Inhalte. Jetzt hat sich immerhin der erste, größere Streaming-Dienst zum HDR-Standard der nächsten Generation bekannt.
In einer Pressemeldung erklärt Peacock von NBCUniversal, dass man Dolby Vision 2 noch innerhalb dieses Jahres einsetzen werde. Wermutstropfen für uns in Deutschland: Aus dem hiesigen Markt hat sich Peacock schon lange zurückgezogen. In Deutschland gab es die Plattform allerdings von Anfang an ohnehin nicht als Standalone-Dienst, sondern quasi als Teil von WOW bzw. des Pay-TV-Angebots von Sky Deutschland. In den Vereinigten Staaten hingegen ist Peacock ein eigenständiger Streaming-Anbieter.
Dolby Vision 2 gibt es dabei in zwei Versionen – die höherwertige Max-Variante bezieht auch die Zwischenbildberechnung kompatibler TVs ein, um die Bewegungsdarstellung zu verbessern. Für welche Inhalte Peacock mit dem neuen HDR-Format hantieren wird, ist dabei noch offen. Zeitgleich hat man im Übrigen auch noch erklärt, dass man auf den neuen Audio-Encoder Dolby AC-4 wechselt, der als Grundlage für Dolby Atmos dienen soll. Damit ersetzt man den bisherigen Codec AC-3. AC-4 ist effizienter und erlaubt zudem mehr Anpassungsoptionen durch Zuschauer bzw. Zuhörer. Diese können bei entsprechend codierten Tonspuren etwa ohne Qualitätsverluste leichter Dialoge anheben.
Einen Stichtag für die Aktivierung von AC-4 oder Dolby Vision 2 hat Peacock noch verschwiegen. Vermutlich wird man im Jahresverlauf mit einigen neueren Blockbustern in den genannten Formaten loslegen und dann schrittweise an seinen bisherigen Katalog gehen, um Upgrades vorzunehmen. Freilich werdet ihr zur Nutzung eben auch kompatible Smart-TVs benötigen. Mal sehen, wann sich weitere Streaming-Dienste zu Ankündigungen aufraffen – Netflix wäre da wohl der wahrscheinlichste, nächste Kandidat.
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