
Australien hat es vorgemacht, seitdem wird das Thema auch hierzulande diskutiert. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger zeigt sich offen gegenüber der Idee, den Zugang zu sozialen Medien für Kinder strikter zu regulieren. Gegenüber der dpa (via zdf heute) äußerte er, dass er dem australischen Modell, welches seit dem 10. Dezember unter 16-Jährigen den Besitz eigener Konten auf großen Plattformen untersagt, eine Menge abgewinnen kann. Die Frage nach einer Altersbeschränkung hält er für mehr als berechtigt.
Hintergrund sind die bekannten Auswirkungen auf die Entwicklung junger Menschen. Wildberger verweist auf Studien und Beobachtungen, die zeigen, wie tiefgreifend diese Dienste in das Leben eingreifen. Es müsse die Frage gestellt werden, wie eine gesunde Entwicklung ohne ständige digitale Ablenkung ermöglicht werden kann, ähnlich wie es frühere Generationen erlebt haben. Welches Alter hierbei die richtige Grenze markiert, sei noch Gegenstand von Diskussionen.
Eine Antwort darauf soll eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission liefern. Das Gremium, bestehend aus Wissenschaftlern und Praktikern aus Bereichen wie Medizin und Jugendschutz, arbeitet laut dem Bericht seit Herbst an Empfehlungen für den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt. Bis zum Sommer sollen konkrete Vorschläge auf dem Tisch liegen. Dabei geht es nicht nur um Altersgrenzen für Plattformen wie TikTok oder Instagram, sondern auch um das Thema Handyverbot an Schulen.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

2 weeks ago
9


