
Die deutsche Verwaltung macht vielleicht einen wichtigen Schritt in Richtung digitaler Souveränität. Der IT-Planungsrat hat in seiner 46. Sitzung einen Beschluss gefasst: Bis 2027 soll das Open Document Format (ODF) zum Standard für den Dokumentenaustausch in der öffentlichen Verwaltung werden. Diese Entscheidung folgt dem Trend zur digitalen Unabhängigkeit und unterstützt die Ziele der Digitalministerkonferenz.
Besonders interessant ist der Aspekt der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Der IT-Planungsrat räumt ein, dass der klassische Dokumentenaustausch per E-Mail nicht mehr zeitgemäß ist. Stattdessen sollen offene Kollaborationslösungen zum Einsatz kommen – ein Ansatz, den die Ministerpräsidentenkonferenz bereits praktiziert. Die FITKO (Föderale IT-Kooperation) erhielt den Auftrag, bis zur 48. Sitzung ein entsprechendes Konzept vorzulegen.
Die Bedeutung offener Formate und Schnittstellen für die Transformation der öffentlichen Verwaltung ist nicht zu unterschätzen. Sie bilden sicherlich das Fundament für mehr Innovation und digitale Souveränität. Vor dem Hintergrund denkt man sicher auch an Schleswig-Holstein, die bis Oktober von den meisten Rechnern Microsoft Office entfernt haben wollen – zugunsten LibreOffice. Generell sollen da mehr offene Projekte zum Einsatz kommen:
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8 months ago
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