Wir berichteten erst gestern davon, dass ab dem 1. Mai digitale Passfotos Pflicht werden sollen. Darauf berufen sich die Städte und Gemeinden noch immer. Nun stellt sich raus: Die Digitalisierung der Passbildaufnahme in deutschen Behörden verzögert sich weiter. Wie bekannt wurde, können Bürger noch bis mindestens Ende Juli 2025 klassische Passfotos in Papierform für ihre Ausweisdokumente verwenden. Diese Verlängerung der Übergangszeit wird wohl notwendig, da viele Behörden die technischen Voraussetzungen für die digitale Erfassung noch nicht erfüllen können.
Hauptgründe für die Verzögerung sind die vorgezogene Bundestagswahl und die damit verbundene Ressourcenbindung in den Kommunen. Auch die jüngsten Streiks im öffentlichen Dienst haben dazu beigetragen, dass die geplante Ausstattung der Behörden mit der erforderlichen Technik nicht wie vorgesehen umgesetzt werden konnte. Ein weiteres Hindernis stellt die noch ausstehende TÜV-Zertifizierung für das digitale Verfahren dar.
Die Behörden setzen nun auf einen schrittweisen Übergang: Wo die technische Infrastruktur bereits vorhanden ist, wird das digitale Verfahren eingesetzt. An Standorten ohne entsprechende Ausrüstung bleibt der bisherige Prozess mit ausgedruckten Passfotos vorerst bestehen.
Update 3.4.25:
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

9 months ago
9



