Im Zuge ihres Sanierungsprogramms S3 vollzieht die Deutsche Bahn einen weiteren Schritt zur Konzentration auf ihr Kerngeschäft. Die Marke ServiceStore DB, die hauptsächlich an kleinen und mittelgroßen Bahnhöfen zu finden ist, wird bis Ende 2026 verschwinden. Die etwa 200 Geschäfte für Reisebedarf bleiben jedoch bestehen und werden künftig von den bisherigen Betreibern unter deren eigenen Markennamen weitergeführt.
Diese Entscheidung kommt nicht überraschend, da sich das ursprüngliche Konzept der ServiceStores anders entwickelt hat als geplant. Statt vieler kleiner Kiosk-Betreiber übernahmen vorwiegend einige wenige marktführende Unternehmen mit eigener Expertise im Reisebedarf die Geschäfte. Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe der DB InfraGO, sieht in der Übergabe an die Handelsexperten eine Chance für neue Investitionen und Innovationen bei der Reisendenversorgung.
Die Deutsche Bahn kann sich durch diesen Schritt verstärkt ihrer Kernaufgabe widmen: der Entwicklung von sogenannten Zukunftsbahnhöfen. Das Unternehmen plant, bis 2027 jährlich etwa 100 Bahnhöfe zu modernisieren. Im Fokus stehen dabei die Sanierung technischer und baulicher Anlagen sowie die Verbesserung der Reisendeninformation. Für Bahnhofsbesucher sollen attraktivere, sauberere und sicherere Stationen mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen. Vermutlich meint man damit eher drinnen als draußen…
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9 months ago
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