
Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr über 23 Milliarden Euro in die Modernisierung des Schienennetzes stecken. Eine Summe in dieser Höhe wurde bisher noch nie ausgegeben. 2025 waren es bereits rund 19 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte davon fließt ins bestehende Netz, der Rest in Digitalisierung, Neu- und Ausbau sowie die Modernisierung von Bahnhöfen.
Trotz der Rekordinvestitionen bleibt das Netz in schlechtem Zustand. Die Pünktlichkeit ist weiterhin niedrig, Baustellen und Störungen prägen den Alltag. Viele Anlagen sind längst überaltert, manche Stellwerke laufen seit 70 Jahren. Die Digitalisierung, etwa mit dem neuen ETCS-System (European Train Control System), kommt nur schleppend voran. Bislang sind erst 683 Kilometer damit ausgerüstet, heißt es.
Die Bahn setzt bei den Investitionen auf die Generalsanierungen besonders belasteter Strecken, wie zuletzt zwischen Frankfurt und Mannheim. Dort konnten die Störungen zwar um 60 Prozent reduziert werden, das Ziel von 80 Prozent ist aber noch nicht erreicht. Für 2026 rechnet die Bahn mit rund 28.000 Baustellen und hofft, dass sich die Lage mit den hohen Investitionen langfristig bessert.
Ob das tatsächlich der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.
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1 week ago
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