
Wer seinen Arbeitsablauf gern auf mehrere Monitore verteilt, sich aber jedes Mal über die Ränder und Spalten zwischen den Anzeigen ärgert, für den könnte Dells neuer Monitor genau das Richtige sein. Auf der CES hat Dell mit dem UltraSharp 52 (U5226KW) einen 52 Zoll (ca. 132 Zentimeter) großen Bildschirm vorgestellt, der mit einer 6K-Auflösung von 6144 × 2560 Pixeln arbeitet und sich in bis zu vier virtuelle Monitore aufteilen lässt.
Dabei kann entweder ein einzelner Rechner mehrere Desktops liefern oder es werden gleich bis zu vier unterschiedliche Geräte gleichzeitig angeschlossen. Die Idee dahinter: Möglichst viel Arbeitsfläche, ohne dass der Schreibtisch mit mehreren Monitoren zugestellt wird. Nicht ganz neu die Idee, aber weiterhin clever.

Trotz seiner Größe ist der UltraSharp 52 erstaunlich platzsparend. Das 21:9-Seitenverhältnis und die Pixeldichte von 129 PPI liegen ungefähr auf dem Niveau eines 32-Zoll-4K-Monitors, was für scharfes und angenehmes Arbeiten sorgen sollte. Teilt man den Bildschirm in vier gleich große Bereiche, bleiben pro Desktop 1536 × 2560 Pixel übrig.
Das IPS-Panel erreicht ein Kontrastverhältnis von 2000:1, eine Helligkeit von 400 Nits und deckt 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums sowie 100 Prozent sRGB ab. Damit eignet sich der Monitor nicht nur für Office-Arbeit, sondern auch für Bild- und Videobearbeitung. Bei den Anschlüssen gibt es ebenfalls keinen Grund zur Kritik: Zwei HDMI-2.1-Ports, zwei DisplayPort-1.4-Anschlüsse, ein Thunderbolt-4-Port, mehrere USB-C- und USB-A-Ports machen den Monitor quasi zur integrierten Dockingstation. Über Thunderbolt 4 können Notebooks mit bis zu 140 Watt geladen werden, andere USB-Ports liefern bis zu 27 Watt für Smartphone oder Tablet.

Für den normalen Schreibtisch ist das sicher überdimensioniert, für Power-User, Entwickler oder alle, die viele Fenster gleichzeitig im Blick behalten müssen, könnte der Monitor aber eine elegante Lösung sein – die aber eben auch 3.000 Peitschen kostet.
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3 days ago
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