
Anthropic legt nach und präsentierte heute mit Sonnet 4.5 ein KI-Modell, das in Sachen Coding neue Standards setzen soll. Erst im Mai hatte das Unternehmen Opus 4 und Sonnet 4 vorgestellt, jetzt folgt der nächste Streich. Anthropic geizt nicht mit Zahlen: Im OSWorld-Benchmark, der KI-Modelle bei realen Computeraufgaben testet, erreicht Sonnet 4.5 einen Wert von 61,4 Prozent. Damit liegt das System satte 17 Prozentpunkte vor dem teureren Opus 4.1 und lässt auch die Konkurrenz von Google (Gemini 2.5 Pro) und OpenAI (GPT-5) hinter sich. Sonnet 4.5 kann jetzt auch bis zu 30 Stunden am Stück an mehrstufigen Projekten arbeiten. Das ist eine klare Steigerung gegenüber den sieben Stunden, die Opus 4 zum Start schaffte.
Bei der Sicherheit hat Anthropic ebenfalls nachgelegt. Nach intensivem Training zeigt sich Sonnet 4.5 resistenter gegen typische KI-Schwächen wie übertriebene Gefälligkeit, Täuschungsversuche oder das Fördern von realitätsfremdem Denken. Auch gegen Prompt-Injection-Angriffe wurde das System gehärtet. Wegen der fortgeschrittenen Fähigkeiten läuft Sonnet 4.5 unter dem AI Safety Level 3 Framework, das Filter gegen potenziell gefährliche Ausgaben enthält. Wer sich da genauer einlesen möchte, klickt auf diesen Link.
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3 months ago
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