
In der Gerüchteküche brodelte es zuletzt ordentlich, als Google ankündigte, ChromeOS künftig auf den Android-Stack umzuziehen. Schnell machten Befürchtungen die Runde, das System stünde vor dem Aus oder würde auf dem bekannten Google-Friedhof landen. John Maletis, VP of Product Management für ChromeOS, hat sich nun in einer Fragerunde den Bedenken gestellt und für Klarheit gesorgt. Die kurze Antwort lautet: Google gibt ChromeOS nicht auf.
Maletis betonte, dass Spekulationen über ein Ende der Chromebooks weit gefehlt seien. Man habe Millionen von Nutzern im Bildungssektor und in Unternehmen, die sich täglich auf die Geräte verlassen. Ein Einstellen des Produkts ist daher keine Option, Kontinuität sei hier das Stichwort. Auch das vor einiger Zeit gegebene Versprechen, Chromebooks zehn Jahre lang mit automatischen Updates zu versorgen, bleibt von den technischen Umbauten unberührt. Der Wechsel auf den Android-Unterbau ändert nichts an dieser Zusage.
Interessant ist der technische Aspekt für bestehende Hardware. Ob ein aktuelles Gerät auf den neuen Stack migriert wird, hängt von den Spezifikationen ab. Nicht alle Modelle werden den Sprung schaffen, bei neueren Geräten arbeitet Google aber an entsprechenden Lösungen. Doch auch wenn ein Chromebook auf der aktuellen Version verbleibt und nicht den neuen Unterbau erhält, gilt der Support-Zeitraum unverändert weiter. Google sieht den Schritt als Modernisierung für schnellere Entwicklung und einfachere KI-Integration, nicht als Abschied.
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