Chrome Enterprise verbessert die Trennung zwischen persönlichen und Arbeits-Profilen

10 months ago 9

Chrome Enterprise verbessert laut Google die Trennung von privaten und beruflichen Nutzerprofilen. Beispielsweise erlaubt man es den Firmen nun, Unternehmens-Profile im Enterprise-Browser mit dem Firmenlogo deutlich zu kennzeichnen. Das soll ein klares, visuelles Zeichen setzen, damit Nutzer im Kopf behalten, wenn sie mit ihrem beruflichen Profil aktiv sind.

Zudem sehen Mitarbeiter direkter in Chrome Enterprise, wenn sie ein verwaltetes Browser-Profil nutzen. Letzten Endes geht es hier um mehr Transparenz bzw. deutlichere Signale an die Angestellten, gerade wenn sie Chrome Enterprise für die Arbeit vielleicht auch zu Hause an eigenen Geräten beanspruchen. Auch wenn die jeweiligen Firmen ihr Unternehmenslogo nicht zur Anpassung des Browser-Erlebnisses einsetzen, aber eben bestimmte Regeln anwenden, wird dies für die Nutzer verdeutlicht.

So führt Google einen neuen Sign-in-Aufbau ein, siehe die Animation oben. Dies ist speziell für berufliche Profile gedacht. So sehen Nutzer deutlicher, dass sie in einem Managed-Profile aktiv sind und auch welche Daten entsprechend an ihren Arbeitgeber fließen. So lässt sich auch leichter ein separates Profil anlegen und anpassen – wobei Lesezeichen und die private History abgetrennt bleiben.

Unternehmen wiederum erhalten eine verbesserte Übersicht, die ihnen unter Android, Linux, macOS und Windows die verwendeten Browserversionen der Mitarbeiter, das Betriebssystem, die Erweiterungen und die geltenden Regeln für die jeweiligen User anzeigt. Auch ist dort ersichtlich, ob das jeweilige Gerät eines des Unternehmens ist oder ein privates Device darstellt. Das kann auch für die Zusammenarbeit mit etwa Freiberuflern hilfreich sein.

Über die Profile in Chrome Enterprise können Unternehmen auch Datenschutz und sicheren Zugriff forcieren, selbst wenn die Geräte in privatem Besitz sind. Das funktioniert über Chrome Enterprise Premium, um etwa den Zugriff von Business-Apps zu regeln. Google nennt da als Beispiel, dass ein Unternehmen einem Freiberufler auferlegen könnte, sich mit dem beruflichen Profil einzuloggen, um auf ein CRM-Tool zuzugreifen. Gleichzeitig wären auf diesem Weg Einschränkungen für Screenshots und Copy & Paste festlegbar, damit keine Firmendaten abfließen.

Damit Zugriff auf all das besteht, müssen Unternehmen jedoch Chrome Enterprise Premium gebucht haben.

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