Die Europäische Kommission steht laut Reuters-Bericht kurz davor, ihre Untersuchung gegen Apple bezüglich der Browserauswahl auf iPhones in der Europäischen Union zu beenden. Apple hatte im 2024 mit iOS 17.4 Änderungen vorgenommen, die den Anforderungen des Digital Markets Act (DMA) entsprechen sollen.
Die Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem Bedenken aufgekommen waren, dass Apples Gestaltung des Auswahlbildschirms für Webbrowser die Nutzer daran hindern könnte, alternative Standard-Apps zu Safari auszuwählen. Die Europäische Kommission führte die Prüfung in enger Abstimmung mit verschiedenen Browser-Unternehmen durch, die sich kritisch über Apples Implementierung der Auswahlmöglichkeiten geäußert hatten.
Die Browser-Anbieter hatten die Regulierungsbehörden aufgefordert, sich für eine wirksamere Umsetzung einzusetzen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Von Apple mittlerweile vorgenommene Änderungen scheinen den Forderungen der Wettbewerber zu entsprechen.
Die Entscheidung der EU-Kommission zeigt offensichtlich, dass die strengen Vorgaben des Digital Markets Act Wirkung zeigen. Der DMA zielt darauf ab, die Marktmacht großer Technologieunternehmen zu begrenzen und den Wettbewerb im digitalen Sektor zu fördern. Die Regelung verpflichtet Unternehmen wie Apple dazu, ihren Nutzern mehr Wahlfreiheit bei der Verwendung von Diensten und Anwendungen zu ermöglichen. Mal schauen, was da noch kommt, Dritt-Smartwatches und -Kopfhörer sollen auch bedeutend mehr Möglichkeiten im iOS-Universum bekommen…
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9 months ago
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