Bericht: Apple legt Widerspruch gegen EU-Auflagen zur Interoperabilität ein

9 months ago 11

Apple geht laut dem Wall Street Journal juristisch gegen eine Anordnung der EU-Wettbewerbshüter vor, die das Unternehmen zu mehr Kompatibilität mit Produkten der Konkurrenz verpflichten soll. Der Kern des Streits dreht sich um die Umsetzung des Digital Markets Act (DMA), der die Marktmacht großer Technologieunternehmen eindämmen soll.

Die EU-Kommission hatte Apple im März konkrete Vorgaben gemacht, wie iOS-Geräte besser mit Konkurrenzprodukten zusammenarbeiten sollen. Dies betrifft verschiedene Bereiche wie Apps, Kopfhörer, Smartwatches und Virtual-Reality-Headsets. Softwareentwickler und Gerätehersteller sollen Zugriff auf bestimmte Teile des Apple-Betriebssystems erhalten, die bisher den hauseigenen Produkten vorbehalten waren. Ein Beispiel wäre die Anzeige von Benachrichtigungen auf Wearables anderer Hersteller.

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Am 30. Mai reichte Apple beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg Beschwerde gegen diese Entscheidung ein. Das Unternehmen argumentiert, die EU-Anforderungen zur Interoperabilität würden die Grundlagen des Apple-Ökosystems gefährden. Der Prozess sei nicht nur unvernünftig und kostspielig, sondern behindere auch Innovationen. Besonders kritisch sieht Apple die Vorgabe, sensible Informationen mit Konkurrenten teilen zu müssen. Dies stelle ein Sicherheitsrisiko für europäische Kunden dar.

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