Bambu Lab: H2D-Drucker offiziell bestätigt

9 months ago 9

Da geistern erst noch frische Gerüchte zu einem jüngst geleakten Foto eines unbekannten Bambu-Lab-Druckers durch das Netz, schon kommt Bambu Lab selbst mit einem Teaser hervor, der die Gerüchteküche nur noch mehr anheizt. Die Rede ist von einem geschlossenen 3D-Drucker mit dem Namen „H2D“, welcher bereits 2020 und dann noch einmal im letzten Jahr durch ein Foto eines Marketingprospekts Aufsehen erregt hat:

Und ja, in der Tat hat sich auf den ersten Blick zum damaligen Äußeren auch gar nicht so viel getan. Schon damals war die Rede von einem neuen AMS-System namens „AMS 2 Pro“ und es war zu erkennen, dass der Bauraum bedeutend größer als bei den bisherigen Bambus ausfallen würde.

Im neuen Foto kommen nun aber noch einmal deutlich mehr Details an Tageslicht – wenngleich jene weiterhin zum Großteil nicht bestätigt sind. So soll der Bauraum 350 x 320 x 325 mm messen und damit die bisherigen Geräte ordentlich ausstechen. Das AMS trägt nun die Bezeichnung „AMS HT“ und scheint aufgrund der Anzeige für die Luftfeuchtigkeit und mehr einen integrierten Filamenttrockner zu besitzen. „HT“ könnte in dem Fall auch für High Temperature stehen, was nahelegt, dass das Gerät auch höhere Trocknungstemperaturen erreichen könnte, um beispielsweise mechanische Filamente besser trocknen zu können – ist aber nur eine persönliche Vermutung.

Das Interface vom gezeigten Display sieht noch einmal anders aus als bei den bisherigen Geräten, aber das kann sich bis zum Release ja so oder so noch ändern. Nun aber vielleicht mal zu den weiteren, wirklich besonderen Fakten. So setzt der H2D hier anscheinend auf ein Dual-Nozzle-Design, was den Abfall bei Mehrfarbdrucken enorm reduzieren kann. Zudem scheinen die Nozzles je nach Bedarf ein- und ausgefahren werden zu können.

Hinzu kommt aber auch, dass nicht nur die Türen und Seitengläser des Geräts grün sind, sondern zudem oben auf dem Gerät auch noch ein loses Modul mit der Aufschrift „Laser“ zu finden ist. Denkbar also, dass diese Kombination tatsächlich bedeuten könnte, dass der H2D – aus welchem Grund auch immer – lasern kann. Handelt es sich am Ende gar um ein Kombigerät, das nicht nur 3D-drucken, sondern auch als Laser-Engraver und mehr genutzt werden kann? Den Preis des neuen Modells würde dieser Fakt jedenfalls gut in die Höhe treiben, zwischen 3.000 und 4.000 Euro sind da für den Endkunden dann schon denkbar, womit die meisten Consumer sicher raus wären.

Ebenfalls für den Laser sprechen könnte der Not-Aus-Knopf im aktuellen Foto, doch jener kann auch einfach nur ein 3D-Modell sein, dass frisch fertig geworden ist. Kommen wir aber mal zum offiziellen Teil des Ganzen: Bambu Lab hat eine neue Produktseite gestartet, auf welcher nun in den kommenden Tagen nach und nach neue Informationen zu eben jenem neuen Gerät veröffentlicht werden sollen. Und als erste News ist nun neben dem Namen zumindest auch schon einmal der doppelte Extruder bestätigt, wie in den obigen Screens zu erkennen ist. Die Bezeichnungen „L Extruder“ und „Extruder R“ sprechen Bände.

Man darf also gespannt sein, welche News da in den kommenden Tagen noch auf uns warten. Bei allen anzunehmenden Neuerungen bleibt der Blick auf den Endkundenpreis dann aber mit Sicherheit auch der wichtigste Aspekt.

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