Aus Deutschland regt sich Widerstand gegen Googles KI-Übersichten

3 months ago 5

Neulich noch darüber berichtet, dass US-Medien gegen Google aufgrund der KI-Übersichten klagen. Nun reicht eine Allianz aus NGOs, Verbänden und Organisationen der Medien- und Digitalwirtschaft reicht DSA-Beschwerde gegen Googles „AI Overviews“ ein. Der Kern des Problems: Google zeigt mit seinem Feature „AI Overviews“ direkt in den Suchergebnissen KI-generierte Zusammenfassungen an.

Die Medienverbände sehen in dieser Funktion einen klaren Verstoß gegen den Digital Services Act (DSA) der EU. Warum? Ganz einfach: Wenn die Antwort schon direkt in der Google-Suche steht, klickt kaum noch jemand auf die eigentlichen Nachrichtenseiten. Das bedeutet für Verlage und Medienhäuser weniger Besucher und damit weniger Werbeeinnahmen.

Die Sache hat aber noch eine andere Dimension: Google nutzt für seine KI-Antworten die Inhalte der Medien, ohne dass klar ist, wie genau das System funktioniert. Noch problematischer wird es, wenn man bedenkt, dass die KI-Antworten nicht immer hundertprozentig stimmen und manchmal sogar Fakten erfinden.

Die Bundesnetzagentur steht laut der Beschwerdeführer vor einer wichtigen Entscheidung. Wenn sie die Beschwerde an die EU-Kommission weiterleitet, könnte es für Google richtig teuer werden. Der DSA sieht Strafen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes vor. Das wäre selbst für einen Tech-Giganten wie Google eine schmerzhafte Angelegenheit.

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