
Es gibt Neuigkeiten aus Taiwan, die Fans der Marke Asus sicher nicht gerne lesen. Nachdem Händler vor Ort meldeten, dass keine neuen Geräte mehr über lokale Stores zu beziehen seien, machten schnell Gerüchte die Runde. Es hieß, die Smartphone-Sparte werde nach dem 31. Dezember 2025 nicht mehr operativ tätig sein. Asus hat darauf reagiert und die Situation klargestellt. Das operative Geschäft wird zwar fortgeführt, allerdings gibt es einen großen Haken: Für das Jahr 2026 plant das Unternehmen derzeit keine Einführung neuer Smartphone-Modelle, so das Branchenmagazin Digitimes.
Der Hersteller versicherte gegenüber den Telekommunikationskanälen, dass Wartung, Software-Updates und Garantieleistungen für alle bestehenden Produkte nicht betroffen sind. Man behält das aktuelle Betriebsmodell bei und will den umfassenden After-Sales-Support für alle Nutzer sicherstellen.
Das Geschäft mit den Kisten war für ASUS wohl schon länger ein schwieriges Pflaster. Nach dem Einstieg in den frühen 2000ern und Achtungserfolgen in Südostasien drückte die Konkurrenz aus China massiv auf die Margen. Bereits 2018 musste eine strategische Anpassung vorgenommen werden, die eine einmalige Belastung von rund. 1,77 Milliarden € in der Bilanz verursachte. Daraufhin konzentrierte man sich auf Premium-Modelle der ZenFone-Reihe und das Gaming-Segment mit dem ROG Phone. Das Schicksal teilt man sich mit anderen wie z. B. Acer, die sich 2016 aus dem Segment verabschiedeten und die Marke heute nur noch über Lizenzvereinbarungen für Einsteigergeräte in Indien nutzen. Es bleibt abzuwarten, ob die Pause bei Asus endgültig ist oder nur eine strategische Auszeit darstellt.
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2 months ago
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