
Viele Nutzer setzen im Alltag auf Apple Notizen, weil die Lösung auf dem Mac einfach vorhanden ist und funktioniert. Weniger spaßig wird die Angelegenheit, sobald Inhalte das Ökosystem verlassen sollen, denn Apple bietet keinen vernünftigen Weg für einen kompletten Export der Datenbank an (außer über alle Markieren, Export als PDF / Markdown, was bei fetten Datenbanken ganz gerne mal haken kann). Wer seine Texte sichern oder in andere Systeme umziehen will, schaut mit Bordmitteln in die Röhre. Abhilfe schafft hier auch der Apple Notes Exporter. Das kleine Tool für macOS zieht die Notizen in einem Rutsch aus dem System und behält dabei praktischerweise die angelegte Ordnerstruktur bei.

Die Software wurde in Swift geschrieben und bietet diverse Zielformate an, damit die Daten nicht in einer Sackgasse landen. Wer HTML wählt, bekommt das native Format der Datenbank inklusive eingebetteter Bilder via Base64, was sich gut lokal speichern oder drucken lässt. Für die reine Archivierung bietet sich der PDF-Export an, bei dem Schriftarten, Ränder und Seitengrößen konfigurierbar sind. Auch Nutzer von LaTeX werden bedient und können eigene Templates nutzen. Interessant dürfte für viele die Markdown-Option sein, falls ein Wechsel zu Obsidian oder ähnlichen textbasierten Tools ansteht. RTF und reiner Text runden das Angebot ab, wobei Anhänge im TXT-Format in separaten Ordnern passend zum Notiztitel landen.

Systemseitig wird macOS Big Sur 11.0 oder neuer verlangt, die App läuft dabei nativ auf Intel- und Apple-Silicon-Chips. Zu beachten ist allerdings eine Limitierung der aktuellen Version 1.0: Es werden derzeit nur Notizen aus der iCloud oder dem lokalen „On My Mac“-Bereich exportiert. Fremdkonten kann das Tool nicht direkt auslesen, da diese technisch anders in die Datenbank eingebunden sind. Wer solche Inhalte mitsichern will, muss diese vorher innerhalb der Notizen-App per Drag-and-Drop in einen iCloud- oder lokalen Ordner verschieben.
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1 week ago
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