Angeschaut: Beelink Mate mini erweitert Mac mini M4 mit Thunderbolt-5-Dock

7 months ago 7

Beelink bringt mit dem Mate mini ein neues Thunderbolt-5-Dock auf den Markt, das sich nahtlos in die Designsprache des Mac mini M4 einfügt. Das konnte ich in der letzten Zeit ausprobieren. Das Aluminium-Gehäuse harmoniert optisch perfekt mit Apples Rechner und erweitert dessen Anschlussmöglichkeiten deutlich – auch wenn die Anschlüsse weiterhin hinten verbleiben, lediglich der Kartenleser ist seitlich.

Technisch überzeugt das Dock mit seiner Thunderbolt-5-Schnittstelle, die Datenübertragungen mit bis zu 80 Gbps ermöglicht. Käufer haben die Wahl zwischen zwei Varianten: Das Modell A bietet zwei PCIe-x2-Slots mit einer maximalen Speicherkapazität von 16 TB, während das Modell B einen PCIe-x4-Slot verbaut hat, der Lesegeschwindigkeiten von bis zu 6.228 MB/s erreicht.

Die Speichererweiterung erfolgt über M.2-2280-SSDs, die PCIe 3.0, 4.0 und 5.0 unterstützen. Speedtechnisch kommt es darauf an, was ihr verbaut und was euer Mac kann. Des Weiteren müsst ihr bedenken, dass alles über Thunderbolt abgewickelt wird. Sprich: Alle am Dock angeschlossenen Geräte teilen sich die Bandbreite des Ports. Und die freundliche Erinnerung: Der normale Mac mini mit M4 ohne PRO kann nur Thunderbolt 4 mit maximal 40 Gbit/s. Denkt man vielleicht nicht dran. Aber: Ist natürlich dennoch fett.

Die Ausstattung umfasst einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss, einen SD-4.0-Kartenleser, USB-A-3.0-Ports sowie einen Audio-Ausgang. LAN-technisch nett, sofern man den Mac mini mit lediglich 1-Gbit-Schnittstelle hat. Die Stromversorgung erfolgt direkt über den Mac mini, solange die angeschlossenen Geräte nicht mehr als 15 Watt benötigen.

Für leistungsstärkere Peripherie steht ein zusätzlicher USB-C-Port mit Power Delivery bereit. Die Kühlung übernimmt ein geräuscharmer Lüfter in Kombination mit 360-Grad-Belüftungsöffnungen. Das funktionierte im Test sehr gut, das Ganze war nicht laut oder störend. Bekommste so nicht mit. Angebracht wird das Dock übrigens über oder unter dem Mac, Fans des Power-Buttons am Mac platzieren das sicherlich auf dem Mac.

Das Dock ist nicht auf den Mac mini M4 beschränkt, sondern funktioniert mit allen Rechnern, die über Thunderbolt 3/4/5 oder USB4 verfügen. Allerdings dürften Nutzer anderer Systeme eher zu klassischen Dockingstations greifen.

Die Einrichtung ist easy, über das Festplattenprogramm wird die verbaute SSD mit dem Mac bekannt gemacht. Habt ihr das Modell mit 2 SSDs, dann könnt ihr auch JBOD / RAID nutzen. Da braucht ihr aber keine separate Software dafür.

Was bleibt unterm Strich, lohnt? Kommt drauf an. Beim normalen Mac habt ihr halt „nur“ TB4, beim anderen TB5. Da geht die Post mehr ab. Dennoch ist das Beelink Mate mini ne nette Sache. Sollte man sich aber nur gönnen, wenn man auch so eine Lösung haben will – mit externem Speicher. Sonst greift man lieber zu normalen Docking-Gedöns. Da gibts dann sicherlich auch günstigeres als die hier ausgerufenen 140 Dollar. Wobei – ist immer noch günstiger, als den Mac mini mit mehr Speicher zu kaufen 🙂

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