Der Internetgigant Amazon macht ernst mit seinen Plänen für ein eigenes Satelliten-Internetnetzwerk. In der Nacht zum Dienstag hob eine Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab und brachte die ersten 27 regulären Kuiper-Satelliten in ihre vorgesehene Umlaufbahn. Nach dem erfolgreichen Start der Testsatelliten im vergangenen Jahr markiert diese Mission nun den tatsächlichen Beginn des ehrgeizigen Projekts.
Die Satelliten sind bereits voll funktionsfähig, wie das Projektteam über die Social-Media-Plattform X bestätigte. Amazons Zeitplan ist dabei durchaus ambitioniert: Bis Juli 2026 müssen mindestens 1.618 Satelliten im Orbit platziert sein – so will es die amerikanische Kommunikationsaufsicht FCC. Das Endziel liegt bei 3.236 Satelliten.
Für den Transport seiner Hardware hat sich Amazon breit aufgestellt und mehr als 80 Raketenstarts bei verschiedenen Anbietern gebucht. Interessant ist dabei, dass man auch auf die Dienste des direkten Konkurrenten SpaceX zurückgreift. Auch Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen von Amazon-Gründer Jeff Bezos, wird Starts durchführen.
Die kommerzielle Nutzung des Kuiper-Netzwerks soll noch 2025 beginnen. Damit tritt Amazon in direkten Wettbewerb mit SpaceX-Starlink-System, das bereits über 7.000 aktive Satelliten verfügt.
Important moment for @ProjectKuiper as we just confirmed our first 27 production satellites are operating as expected in low Earth orbit. While this is the first step in a much longer journey to launch the rest of our low Earth orbit constellation, it represents an incredible… pic.twitter.com/sb2eO6n6Im
— Andy Jassy (@ajassy) April 29, 2025
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